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Unlogische Äußerungen meines Vaters

In meiner Jugend habe ich unlogische Äußerungen meines Vaters oft einfach so hingenommen, weil es mir noch am nötigen Vokabular gemangelt hat, um ihnen entgegen zu treten. Zum Beispiel hat mein Vater einmal gesagt: Wenn Menschen ganz jung sind, sind sie meistens links. Sobald sie aber mit dem Leistungsprinzip konfrontiert werden, werden sie "normal". Dem hätte ich entgegnen müssen: Was du mit "normal" meinst, ist rechtsnational. Warum sollte man aber rechtsnational werden und nicht zum Beispiel liberal? Außerdem verstehe ich nicht, warum das Leistungsprinzip einen unbedingt zu einem Nichtlinken machen sollte. Könnte es nicht sein, dass politisch indifferente Personen durch die Konfrontation mit dem Leistungsprinzip zu Linken werden, weil sie dieses Leistungsprinzip ablehnen und von einer besseren Welt träumen? Später, als ich meinen Vater mit der mangelnden Logik seiner Äußerungen konfrontierte, beschuldigte er mich, unlogisch zu sein. Er wollte meine geistige Überl...

Meine Lieblingsbücher aus dem Medizinstudium

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Von rechts nach links (nicht nur farblich passend, sondern auch logisch-thematisch sortiert): - Alberts: Molecular Biology of the Cell - Brock: Mikrobiologie - Roitt: Immunology - Löffler: Biochemie & Pathobiochemie - Aktories: Pharmakologie und Toxikologie - Classen: Innere Medizin - Harrisons Innere Medizin - Ganong: Review of Medical Physiology In diesen Büchern kann man hundert Jahre schmökern und wird immer wieder etwas Neues dazulernen!

Mein Ausflug in die Medizin

Für das Medizinstudium habe ich mich nicht freiwillig entschieden. Sondern mein Vater hat mich dazu gezwungen, weil er wollte, dass sein Sohn Arzt werde. Im Auswendiglernen war ich schon in der Schule nie gut gewesen. Es zeigte sich aber, dass man die Prüfungen auch bestehen konnte, wenn man den Stoff nur sinngemäß wiedergeben konnte, wenngleich man dafür meist keinen Einser bekommen hat. Probleme hatte ich bei den Famulaturen beim Blut abnehmen. Da wusste ich, dass ich den Turnus nicht schaffen würde, denn im Turnus werden die jungen Ärzte hauptsächlich danach beurteilt, wie gut sie Blut abnehmen können. Tatsächlich habe ich zwar das Studium geschafft, nicht aber den Turnus. Abgesehen vom ersten Studienjahr, in dem ich mein naturwissenschaftliches Wissen aufgefrischt und einige Wahlfächer absolviert habe, war das Medizinstudium vergeudete Zeit. Ich habe dadurch fünf Jahre verloren.

Anatomie

Ich habe im Medizinstudium Anatomie gehasst, weil es da nichts zu verstehen gab und man sich für die Prüfungen Detailwissen aneignen musste. Mir liegt es nicht, Wissen nur um des Wissens willen zu erwerben. Wenn ich etwas lerne, dann deshalb, weil ich etwas Neues verstehen möchte.

Bildung wird nicht gebraucht

Inzwischen bin ich zu der Meinung gelangt, dass unser Bildungssystem eigentlich nur den Zweck hat, den Zugang zu bestimmten Berufen zu beschränken. Ich habe Medizin, Medizinische Informatik und Computational Intelligence studiert und abgeschlossen. Eine Zeitlang danach habe ich als Turnusarzt gearbeitet. Bereits in diesem Beruf habe ich nur wenig Wissen aus dem Studium gebraucht. Es kam eher auf handwerkliche Fähigkeiten an. Auch als Software-Entwickler wende ich zu 99% das an, was ich mir in meiner Freizeit im Selbststudium beigebracht habe. Mein Diplom-Ingenieur stellt zwar eine formale Qualifikation dar, aber für die Tätigkeiten, die ich im Beruf ausführe, hätte ich nicht unbedingt studieren müssen. In der Medizin ist das abgeschlossene Studium Grundvoraussetzung, um im Beruf arbeiten zu dürfen. In der Informatik ist der Studienabschluss "nice to have" und erleichtert möglicherweise die Jobsuche, aber es gibt auch viele Entwickler, die kein abgeschlossenes Studium haben. M...

Förderung

Q: Wurdest du als Kind gefördert? A: Ja. Mir wurde von meinen Eltern schon vieles im Volksschulalter beigebracht, was man normalerweise erst in der gymnasialen Oberstufe lernt. Zum Beispiel beherrschte ich bereits als Achtjähriger die Differentialrechnung. Aber das hat sich mit dem Eintritt ins Gymnasium aufgehört. Mein Vater hat es nicht für wert befunden, mir dann noch Mathematik auf Uni-Niveau beizubringen. Statt dessen ging er mit mir abends ins Internet chatten, weil er wollte, dass ich auf diese Weise den Umgang mit Menschen erlerne. Ich glaube aber, dass das wenig genutzt hat. Während ich also zu Beginn der Gymnasialzeit einen gewaltigen Vorsprung vor den anderen Kindern hatte, hat sich das bis zum Ende hin sehr verflacht. Vielleicht sind aber ohnedies die Fähigkeiten wichtiger, die ich mir im Selbststudium beigebracht habe. Programmieren habe ich zu 99% autodidaktisch gelernt. Und ich kann es heute immerhin so gut, dass ich als Software-Entwickler meinen Lebensunterhalt verdien...

Träume der letzten Jahre

11. Januar 2020 Vor einigen Tagen habe ich geträumt, dass es Österreich auch in China gäbe, jedoch die Chinesen bei ihren Nachbauarbeiten den Fehler gemacht hätten, Wien in Vorarlberg nachzubauen (dort, wo sich Wien tatsächlich befinden müsste, gibt es statt dessen eine große Grünfläche). 6. November 2020 Gestern geträumt: Ein Linksradikaler wird zum Rechtsradikalen, wenn er heiligen Symbolen ("safe symbols") Bedeutung beimisst wie chinesischen Schriftzeichen. Einen Linksradikalen erkennt man daran, dass er einen solchen als Freund angibt. 2. Februar 2021 Ich habe von Stoffen geträumt, die Entzündung fördern und Wundheilung hemmen. 29. Mai 2021 Gestern Nacht hatte ich einen medizinischen Albtraum: Ich hielt einen Vortrag über die in den Anatomie-Sezierkursen begangenen Verbrechen, woraufhin, wie ich träumte, Prof. Firbas Selbstmord begang und Prof. Gruber sich in einen Vampir verwandelte... 4. August 2021 Ich habe geträumt, dass mich eine Frau auserwählt hat, sie auf eine ein...