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Meine Motivation für das Lernen

Meine Motivation für das Lernen war immer zu verstehen - ich wollte lernen, um zu verstehen. Deswegen habe ich am Anfang des Medizinstudiums die Vorlesungen über Chemie und Physik gern gehabt, denn da ging es ums Verstehen. Aber ab der Anatomie musste man dann nur mehr Fakten lernen. Das liegt mir nicht, weil mich Fakten nur insofern interessieren, wie sie mir helfen, um ein besseres Verständnis zu erlangen.

Epiphanie

Hatte heute eine Epiphanie. Mir wurde wieder klar, warum ich mich von der Gesellschaft so zurückgezogen habe. Das habe ich schon in der Schulzeit beobachtet: Die anderen Menschen denken nicht logisch. Sie machen Aussagen, die einander widersprechen. Und oft sind sie sogar faktisch falsch. Wenn man sie darauf anspricht, reagieren sie entweder nicht oder aber ablehnend bis empört. Nur Autoritätspersonen wie zum Beispiel Lehrer können ihnen widersprechen. Mit diesen Leuten habe ich nichts zu tun haben wollen! Deshalb habe ich später meine sozialen Kontakte nach dem IQ sortiert.

In was für einer Demokratie wir leben

Die Parteien selbst sind nicht demokratisch. Die Listenerstellung erfolgt bei fast allen Parteien auf eine höchst intransparente Art und Weise. Die meisten Menschen trauen sich nicht zu sagen, was sie wirklich denken, weil sie Angst vor Strafverfolgung oder zumindest Benachteiligung im Beruf haben.

Ich als "Politiker"

Da ich auf Google immer noch als "Politiker" geführt werde, eine Bemerkung zu diesem Thema: Ich hatte einen Vater, der sich sehr für Politik interessiert hat, und habe während meiner Schulzeit regelmäßig den Spiegel, die Presse und teilweise auch die FAZ gelesen. Als ich dann studiert habe, hatte ich den Wunsch, aus nächster Nähe zu sehen, wie Politik gemacht wird, und bin deswegen in der Hochschülerschaft aktiv geworden. An sich war es nicht Teil meiner Lebensplanung, Politiker zu werden. Es bot sich aber einige Male an, bei Wahlen zu kandidieren. Für mich war das für allem ein Test, ob ich mit meinen Argumenten und Ideen bei den Leuten ankomme. Es ist nicht ausgeschlossen, dass ich irgendwann noch einmal kandidieren könnte, für welche Partei auch immer. Aber ein mächtiger und einflussreicher Politiker bin ich bisher nicht geworden.

Berufswünsche

Mein erster Berufswunsch war noch sehr unrealistisch: Ich wollte Comiczeichner werden. Dafür hatte ich aber kein Talent. Nach der Einschulung wollte ich dann Volksschullehrer werden. Dafür sei ich aber zu gescheit, meinten meine Eltern. Also dachte ich mir, dann eben Lehrer auf höherem Niveau - Universitätsprofessor. Dann brachte ich mir selbst das Programmieren bei und hielt es für eine realistische Option, Programmierer zu werden. Und das bin ich letztendlich auch geworden! Auch wenn mein Vater wollte, dass ich Arzt werde und deswegen Medizin studiert habe.

Die Problematik der Anerkennung

Normalbegabte tun sich schwer, die Gödelschen Unvollständigkeitssätze geistig nachzuvollziehen. Dennoch werden diese Sätze von den meisten Informatikern (obwohl sie mehrheitlich nur normalbegabt sind) nicht in Frage gestellt. Der Grund ist einfach, dass Gödel von den Professoren an der Informatik-Fakultät als Autorität hochgehalten wird. Tatsächlich gibt es einige Forscher, die eine so gute Reputation haben, dass man ihnen (fast) alles glaubt, und andere, die kaum beachtet werden, selbst wenn sie angeblich gute Ideen haben. In der Welt der Normalbegabten benötigt man eben "credentials", um Anerkennung zu bekommen. Dabei reicht ein Doktortitel noch nicht aus. Nur wenn man seine Dissertation bei einem Doktorvater gemacht hat, der selbst einen hervorragenden Ruf hat, kann man erwarten, Anerkennung zu bekommen. Es ist eben ein System der Tradition.

Woman of my dreams

What would the woman of my dreams be like? Actually in the past I used to think more of the possibility of having children, so the woman should have good genetic properties to pass on to the children. But let's think about the possibility that I'll never have children and perhaps only live together with a woman. To my mind, the only thing I can say is that the woman needs to be likeable. To the same extent, of course I must also be likeable to her. Of course it would be of advantage if we had some common interests. But actually it's not a necessity.