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Betrachtungen zu meinem Lebensweg als Erwachsener

Zunächst sei gesagt, dass ich keinen Menschen kennengelernt habe, der einen ähnlich guten Charakter hat wie ich. Die meisten denken nur an ihr eigenes Wohlergehen, manche sind sogar kriminell. Deswegen glaube ich auch gar nicht, mit meinen Postings allzu viele Menschen anzusprechen. Ich führe sie eher wie ein persönliches Tagebuch. Durch meine Schullaufbahn glaubte ich mit 17 bereits genug Bildung angehäuft zu haben. Ursprünglich hatte ich vor, schnell ein Informatikstudium zu absolvieren und danach als Programmierer arbeiten zu gehen. Leider plagten mich nach meiner Maturareise Selbstzweifel, weil ich vor Augen geführt bekommen hatte, dass ich anders bin als meine Mitschüler: Sie gingen alles viel lockerer an, ließen sich gehen und genossen das Leben. Ich fragte mich, warum ich mich immer so angestrengt hatte, obwohl ich letzten Endes auch nur die Matura und nicht mehr als alle anderen erreicht hatte. In dieser Lebenskrise glaubte ich, dass ich für ein Informatikstudium zu blöd sei. S...

Homo Ex Machina

"Homo Ex Machina" habe ich nun fast zu Ende gelesen. Jetzt sollte ich perfekt über den aktuellen Stand des Transhumanismus informiert sein. Vieles habe ich ja bereits vorher gewusst. Der Transhumanismus ist eine optimistische Bewegung der Spätmoderne. Er ignoriert weitgehend Probleme wie Umweltzerstörung oder Übervölkerung.   Dass die meisten der Ideen der Transhumanisten noch nicht umgesetzt worden sind, obwohl sie schon über dreißig Jahre alt sind, ist traurig.   Traurig ist auch, dass ich dazu verdonnert bin, Theoretiker zu bleiben, anstatt mich zum Beispiel aktiv in die Genomforschung einbringen zu können.   Allerdings sollte man auch bedenken, dass ich zu Beginn meines Studiums, als ich den Transhumanismus kennenlernte und erkannte, dass er große Übereinstimmungen mit meiner Denkweise aufweist, Dr. Uwe Rohr noch nicht kannte. Sein Input ist auch nicht von der Hand zu weisen. So meinte er zum Beispiel, dass die Genetik wenig für die Medizin gebracht hätte. Er selbst h...

Das Elend des Transhumanismus

Face it: All diese Ideen, die in dem 2023 erschienenen Buch "Homo Ex Machina" präsentiert werden, sind schon alt! Sei es Gene Editing, Kryonik, Longevity: Darüber wurde schon in den 1990er Jahren philosophiert. Für mich stellte es eine Motivation im Studium dar, einen Beitrag zur Umsetzung dieser Ideen zu leisten. Aber bis heute sind die meisten dieser Ideen eben nur Ideen geblieben. Gesetzliche Hürden und technische Schwierigkeiten stellen sich der Umsetzung in den Weg.   Tatsächlich ist die einzige Zukunftstechnologie, die bereits umgesetzt worden ist, die Künstliche Intelligenz.   Beim Gene Editing besteht die Schwierigkeit darin, dass die Keimbahntherapie in den meisten Ländern der Welt verboten ist. Mit somatischer Gentherapie lassen sich aber bestimmte Krankheiten nicht heilen.   Über Longevity habe ich vor kurzem im Prudentia-Blog geschrieben. Auch hier gibt es Ideen, umgesetzt wurde aber noch nichts.   Die Umsetzbarkeit der Kryonik (Wiederbelebung nach dem To...

Schulen und Universitäten

Schulen und Universitäten sind ineffiziente Ausbildungsstätten. Wenn es nur um das Aneignen von Wissen und Können geht, ist autodidaktisches Lernen wesentlich effizienter. Schulen und Universitäten braucht man nur für anerkannte Bildungsabschlüsse.

Bill Gates

Wie ich soeben gelesen habe, wäre Bill Gates immer noch der reichste Mensch der Welt, wenn er nicht viel Geld für humanitäre Projekte ausgegeben hätte.

Meine Beziehung zum Transhumanismus bzw. zu Extropy

Ich stehe weltanschaulich dem ursprünglichen Transhumanismus nahe, wie er von Max More in den Principles of Extropy formuliert wurde. Unterschiede gibt es hauptsächlich im Gottesbegriff: More ist starker Atheist, während ich es für zulässig erachte, an einen Gott zu glauben, der die Welt erschaffen hat, weil sich nicht alles naturwissenschaftlich erklären lässt. https://web.archive.org/web/20131015142449/http://extropy.org/principles.htm

Wie nahe sind die USA am Techno-Faschismus?

Meiner Meinung nach ist es Unsinn, der Trump-Administration einen besonderen Hang zum Autoritarismus zu attestieren. Denn alle Regierungen sind autoritär. Demokratie ist eine Fiktion. https://www.derstandard.at/story/3000000269962/analyse-wie-nahe-sind-die-usa-am-techno-faschismus