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Es werden Posts vom Juli, 2023 angezeigt.

Academia ist etwas für Kleingeister

Ich glaube eigentlich, dass bei Menschen, die intelligenzmäßig mein Niveau haben, Studienabbrüche häufig vorkommen, weil sie sich im Studium langweilen bzw. zu viel auf das Auswendiglernen uninteressanter Fakten Wert gelegt wird. Ich habe mir vor kurzem ein Video von einer Konferenz über Intelligenzforschung angesehen, an der viele hochgebildete Personen teilgenommen haben, und meiner Meinung nach war das alles nur Blablabla. Auf meinem Niveau sind die Leute von sehr wenigen Dingen in Academia begeistert. Der wissenschaftliche Fortschritt ist für uns viel zu langsam. Unsere Ideen werden weithin abgelehnt, weil sie als zu revolutionär betrachtet werden. Academia ist etwas für Kleingeister.

Anbernic

Seit ich meinen Anbernic habe, spiele ich jeden Tag stundenlang damit. Das erinnert mich an meine Kindheit: wie ich gespielt habe, wie wir auf dem Schulhof Spiele miteinander getauscht haben und wie zweimal in der Woche Mitschüler von mir zu mir nach Hause kamen, um gemeinsam zu spielen. Das führte dazu, dass ich mich schon im Volksschulalter mit Informatik beschäftigt und mir das Programmieren selbst beigebracht habe. Ich habe das dann mit meinem schriftstellerischen Hobby kombiniert und zuerst für den PC-Heimwerker geschrieben, später mein eigenes Diskmag herausgegeben. So hat sich das alles entwickelt. Wenn ich damals nicht Videospiele gespielt hätte, wäre ich heute vielleicht in einem anderen Beruf tätig.

Mein bisheriges Leben (2013)

Den nachfolgenden längeren Text habe ich bei der Inspektion der Festplatte eines lange nicht mehr genutzten Computers gefunden. Die Umgebung, in der ich aufwuchs Ich wurde am 8. Oktober 1983 kurz nach 19 Uhr im Wiener Wilhelminenspital geboren. Meine Eltern wohnten damals im 14. Bezirk, meine Mutter arbeitete als Lehrerin in der Volksschule und mein Vater als Ingenieur. Wir hatten eine Genossenschaftswohnung in der Hütteldorfer Straße 311. Das war ein großes Gebäude, gelb-schwarz gestrichen. Unsere Wohnung befand sich im dritten Stock. Wenn man das Gebäude betrat, kam man zuerst in einen Vorraum mit Fahrradständern. Geradeaus ging es zu einem orange gestrichenen Aufzug. Rechts daneben befand sich die Treppe zum Keller, in dem es eine Sauna gab - aber aufgrund meines jungen Alters kam ich nie überhaupt nur in die Nähe dieser Sauna. Links und rechts gab es einen Gang, wobei man ganz links in den Müllraum kam, mit einer Mülltonne, die mir damals riesig erschien. Schräg gegenüber dem Müllr...