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Es werden Posts vom Dezember, 2024 angezeigt.

Fürchterlicher Traum

Diese Nacht hatte ich einen fürchterlichen Traum. Ich träumte, zuerst vernommen zu werden und dann in einer Art Kommandozentrale aufzuwachen, wo ich der Supreme Commander bin und in einem Krieg Entscheidungen treffen muss. Dabei verstricke ich mich in Widersprüche und glaube zum Schluss, dass ich gezwungen bin, das Gegenteil von dem zu sagen, was ich meine. Einige Unteroffiziere zweifeln an meiner Qualifikation. Dann wird mir gesagt, dass ich nur deswegen als Mensch geboren worden sei, weil ich als Supreme Commander einen Fehler gemacht habe, und dass die Welt, in der ich Supreme Commander bin, die eigentliche, wirkliche Welt sei. Außerdem träume ich, dass ich meine Mutter geboren hätte.

Lust am Philosophieren

Meine Jugend habe ich in einer Gemeinschaft von Computerkünstlern verbracht. Obwohl ich teilweise über die Fähigkeiten verfügte, solche Kunstwerke zu erschaffen, habe ich nur ungern daran gearbeitet, weil ich zwar schon kreativ bin, aber eher philosophisch als künstlerisch veranlagt. Mein Interesse am Philosophieren wurde von meinen Eltern nicht gefördert. Für meinen Vater war Karl Popper das A und O, und meine Mama hat sich für Philosophie überhaupt nicht interessiert. Auch die Computerkünstler waren nicht sehr philosophisch.   Seit April 2023 bin ich Mitglied der International Society for Philosophical Enquiry. Dort gibt es Gleichgesinnte.

Von der Genomforschung zur Medizin

Wenn man noch die Adresse meiner Homepage aus dem Jahr 2002 kennt, findet man mit der Wayback Machine interessante Dinge. So etwa die Vollversion meines Gentechnik-Skripts, aus dem ich später auf Wunsch von Frau Professor den Teil über das Praktikum entfernt habe, weil er inzwischen veraltete Methodiken beschrieb.   Das erinnert mich daran, dass das Medizinstudium zwar der Wunsch meines Vaters war, aber mich die Genomforschung durchaus interessiert hat. Ein Jahr vor meiner Matura habe ich das Buch "Genome - The Autobiography of a Species" von Matt Ridley gelesen, und im letzten Schuljahr habe ich den Biologieunterricht durchaus genossen, in dem es um Genetik ging. Nach dem ersten Semester meines Medizinstudiums habe ich dann ein Praktikum über Gentechnik in der Medizin absolviert, zu dem ich eben dieses Skript verfasst habe. Später habe ich auch das Wahlfach Humangenetik besucht. Eigentlich könnte man auch sagen, dass ich mich für das Medizinstudium entschieden hätte, weil mi...

Kommunikationskanäle, die nicht so leicht zu überwachen sind

In den frühen 1990er Jahren war die Computerszene noch so organisiert, dass sie von der "realen" Welt deutlich getrennt war. Die Kommunikation erfolgte postalisch oder über spezielle Bulletin Board Systems, zu denen Nichteingeweihte keinen Zugang hatten. Dann verlagerte sich alles ins Internet und wurde quasi öffentlich. Die Websites, auf denen die Szener kommunizieren, sind frei zugänglich. Man muss nur wissen, wo man suchen muss. Und das spricht doch für eine gewisse Naivität. Denn jetzt kann auch die Szene staatlich kontrolliert werden. Aber anscheinend ist das den Szenern recht, denn sie haben auch unterstützt, dass die Computerszene ins Unesco-Weltkulturerbe aufgenommen werden soll (in einigen Ländern ist sie bereits nationales Kulturerbe). Ich frage mich, ob die heutige Jugend über nicht so leicht überwachbare Kommunikationskanäle verfügt, wie sie die Computerszene der frühen 1990er Jahre hatte.

Das Internet – von der „Demokratisierung des Wissens“ zum Überwachungsstaat à la 1984?

Wie wurde das Internet doch in den 1990er Jahren gefeiert: Der Zugang zu Wissen wurde auf einmal viel einfacher. Jeder konnte sich weiterbilden. Außerdem erreichte die Meinungsfreiheit ein neues Niveau: Jeder konnte eine Homepage erstellen und dort schreiben, was er wollte, für alle zugänglich. Doch im Hintergrund werkten von Beginn an dunkle Mächte, die das Internet vor allem als eine Möglichkeit betrachteten, die Bevölkerung zu kontrollieren. Geheimdienste bauten umfangreiche Datenbanken über jeden einzelnen Einwohner dieser Welt auf, gestützt auf dem, was diese von sich im Internet preisgaben. Wie realistisch denkende Menschen längst erkannt haben, stellt es nun ein Risiko dar, eine Homepage oder einen Blog zu betreiben: denn alles, was man von sich preisgibt, kann gegen einen verwendet werden. Aber nicht nur das: Auch Postings auf Social Media oder anderen Kanälen können überwacht und ausgewertet werden. Da die Menschen zunehmend mehr Zeit im Internet verbringen und viele Amtswege ...

Akademiker, die durch das System hochgespült werden

Die Lehre, die ich aus der Zusammenarbeit mit Uwe ziehe: Uwe sagte immer, Normalbegabte wollen ein regelmäßiges Einkommen, haben keine revolutionären Ideen und sagen nicht immer die Wahrheit. In der Realität ist es offenbar so, dass die meisten Akademiker irgendwie durch das System hochgespült werden, aber eigentlich nur am Geld interessiert sind und nicht daran, irgendwelche Probleme zu lösen. Über Medizinstudenten sagt man ja, dass das oft solche sind, die sehr gut auswendig lernen können, aber in Mathematik Schwierigkeiten haben. Wie jedes Klischee, hat auch dieses einen wahren Kern. Ich erinnere mich zum Beispiel daran, dass ich mich einmal mit einem Professor der Chemie unterhalten habe, der früher auch Medizinstudenten unterrichtet hat. Dieser hat mir gesagt, dass die Mediziner große Probleme mit Chemie hatten und versuchten, den Stoff auswendig zu lernen. Und wenn dann solche Leute Ärzte bzw. Wissenschaftler werden, was durch den Aufbau des Medizinstudiums zumindest früher in de...

Anorganische Chemie

Vor vielleicht einem Jahr habe ich mir "Anorganische Chemie" von Riedel und Janiak gekauft. Heute habe ich es mir wieder einmal angesehen. Die ersten 400 Seiten handeln vom Aufbau der Atome, der Elektronenhülle und den chemischen Reaktionen allgemein. Das sind Dinge, die ich schon in der Schule gelernt habe. Interessant sind aber die übrigen 400 Seiten: Da geht es um die einzelnen Gruppen des Periodensystems, teilweise sogar um einzelne Elemente. Man lernt, wie sich die Elemente in chemischen Reaktionen verhalten. Das sind Dinge, die für mich neu sind. Insgesamt glaube ich nach wie vor, dass mir ein Chemiestudium Freude bereiten würde. Natürlich muss man dabei viel auswendig lernen, keine Frage, aber da mich die Materie interessiert, ist das nur halb so schlimm. Im Medizinstudium musste ich hingegen vieles auswendig lernen, was mich nicht interessiert hat. Das war sehr mühsam.

Surfer Dude

Ein Physiker, der unter dem Spitznamen "Surfer Dude" bekannt ist, hat vor einigen Jahren eine revolutionäre Theorie vorgeschlagen. Der einzige Grund, warum er nicht gleich als "Spinner" abgetan wurde, war, dass er an einer renommierten Universität unter einem angesehen Doktorvater seinen PhD gemacht hat. Es kann doch nicht sein, dass "Vitamin B" mehr wiegt als Ideen!

Warum ist es ein Problem, wenn Akademiker weniger intelligent sind?

Akademiker von geringer Intelligenz sind nicht in der Lage, die Spreu vom Weizen zu trennen. Wenn ein Kollege eine Arbeit mit kühnen Hypothesen zur Veröffentlichung einschickt, können sie nicht beurteilen, ob diese Gedankengänge bzw. Ideen zwar revolutionär, aber plausibel sind oder eben unsinnig. Meist verlassen sie sich dann auf die "credentials", etwa, wer der Doktorvater des Einsenders gewesen ist. Dadurch werden viele potenziell bahnbrechende Arbeiten verworfen und der wissenschaftliche Fortschritt verhindert.

Auslese der Akademiker

Wenn die derzeitige Situation innerhalb der akademischen Gemeinde daran liegt, dass ihre Mitglieder im Schnitt weniger intelligent sind als noch vor einem halben Jahrhundert, dann stellt sich aus meiner Sicht die Frage, wie man die Auslese gestalten sollte, dass wirklich nur die Intelligentesten durchkommen. Im Medizinstudium beispielsweise wurde sehr streng geprüft, aber bei den meisten Prüfungen ging es weniger ums Verständnis als um Detailwissen - das ist meines Erachtens für eine Auslese nach der Intelligenz eher kontraproduktiv, weil intelligente Menschen eher auf Verstehen lernen und nicht so detailversessen sind. Die Frage ist auch, ob eine solche Auslese überhaupt politisch gewollt ist, wo ja die regierenden Parteien seit einigen Jahrzehnten immer schreien, dass die Akademikerquote erhöht werden müsse. Intelligenztests werden derzeit selten angewendet, außerdem messen sie nur im Bereich der Normalbegabung exakt und sind lediglich in der Lage festzustellen, ob jemand zu den ober...

Is the universe a conspansive manifold?

There are hints that space and time are discrete. These hints are of mathematical nature: If 1/3 is 0.333..., then 3/3 is 0.999... although 3/3 is the same as 1. So there is not an infinite number of decimals. Sooner or later we will make the step to the next integer. Another argument is that if a tortoise starts at 1 m after the hare and moves at half speed, the hare will sooner or later catch up. However, if you always divide the distance the hare moves by two, in theory the tortoise will always be ahead, so if you argue like that the hare would never catch up. This shows that in reality when the difference is small enough, the hare will eventually catch up because space is discrete. Now let us think about the CTMU: Christopher Langan states that the universe is a conspansive manifold. That means that the universe contains everything and therefore it does not get any bigger, but the distances between the objects inside the universe become bigger. This in effect means that the resolut...

Menschenrechte und die Kirche

Wikipedia schreibt: Mit der Anerkennung der Menschenrechte in der Enzyklika Pacem in terris (PT) vollzieht der Vatikan eine tiefgreifende Wende.[32] Die am 10. Dezember 1948 von den Vereinten Nationen beschlossene Allgemeine Erklärung der Menschenrechte wird als „Akt von höchster Bedeutung“ (PT 75) bezeichnet.[33] Papst Johannes XXIII. stellte in PT fest, „dass der Mensch das Recht auf Leben hat, auf die Unversehrtheit des Leibes sowie auf die geeigneten Mittel zu angemessener Lebensführung.“ Indem der Papst die Allgemeine Menschenrechtserklärung guthieß und unterstützte, integrierte er das Konzept unveräußerlicher Menschenrechte und Grundfreiheiten in die katholische Lehre. Ausdrücklich wird die Freiheit eingeräumt, „seine Religion privat und öffentlich zu bekennen“ (PT  8). Dies war ein Novum angesichts des bisherigen religiösen Absolutheitsanspuchs der römischen Kirche und der erste Schritt zur 1965 erfolgten kirchlichen Anerkennung der Religionsfreiheit in Dignit...

Perverser Traum

Ich kann mich erinnern, dass ich diese Nacht unter anderem von einer Frau geträumt habe, die angab, dass sie in ihrer Jugend für die Volksrepublik China spioniert habe. Beim NATO-Clearing habe sie angegeben, dass sie immer noch Klebstoff unter ihrem Kragen trage. Das hat sie mit Augenzwinkern gesagt, um so zu tun, als wäre sie immer noch Spionin, was sie aber nicht mehr sei. Dann habe ich geträumt, dass ich bei einer Studentenverbindung zu Gast bin und mit einer hässlichen Frau über Sex spreche. Auf einmal sagt sie, dass sie auch Sex mit Kindern habe. Ich sage ihr, dass sie blufft. Worauf sie so tut, als würde sie mir Schläge austeilen, die mich aber verfehlen. Für mich ist deswegen klar, dass sie harmlos ist. Ich habe auch geträumt, dass ich irgendjemandem gesagt hätte, dass ich von einer Studentenverbindung geträumt und mich in ihrem Rahmen über Sex unterhalten habe. Dann sei mir eingefallen, dass das gar kein Traum gewesen sei, sondern sich im realen Leben abgespielt habe. Zum Schlu...

Mein Selbstbild im Medizinstudium

Um mich richtig zu verstehen, muss man bedenken, dass ich immer, von der ersten Klasse Volksschule bis zur Matura, Vorzugsschüler war und die Matura sogar mit 1,0 bestanden habe. Natürlich wollte ich, dass es im Studium so weiter geht. Das war auch einer der Gründe, warum ich mich anfangs dagegen gesträubt habe, dem Wunsch meines Vaters zu folgen und Medizin zu studieren. Aber dann habe ich es doch getan und auf alle Teilprüfungen zum Ersten Rigorosum des ersten Studienjahres (Chemie, Physik und Biologie) einen Einser geschrieben. Doch dann kam die Anatomie und machte mir einen Strich durch die Rechnung. Ich war verzweifelt: Ich lernte wie immer, bekam aber keinen Einser. Was war los? Und da fing ich an, mir etwas auf meinen Intelligenzquotienten einzubilden. Wenn ich schon nicht der beste Student bin, dann bin ich zumindest der mit dem höchsten Intelligenzquotienten. Vielleicht wird man mich nach dem Studium trotz der mittelmäßigen Noten nehmen und ich schließlich den Nobelpreis bekom...

Traum vom Prunk-Sezierkurs

Diese Nacht habe ich geträumt, dass an der MedUni Wien ein ganz spezieller Sezierkurs zelebriert wird, mit frischen Leichen, die extra für den Sezierkurs getötet worden sind. Und an der Spitze der Ärzte, die die Leichen auf besonders kunstvolle Art und Weise sezieren, steht der Anatomie-Professor, dessen Vorlesung ich in meinem Medizinstudium gehört habe, mit goldenem Gewand, einem Papst gleich. So ein prunkvoller Sezierkurs wurde angeblich seit dem Ende des Dritten Reichs nicht mehr praktiziert. Aber da jetzt die FPÖ die stimmenstärkste Partei geworden ist, wird dieser Kurs wieder abgehalten. Tatsächlich möchte sich der Anatomie-Professor natürlich an meiner Person rächen, weil ich ihm unterstellt habe, ein Nazi zu sein.

Über das Nasebohren

Ich habe mir gedacht, dass es ein paar Dinge gibt, über die nie jemand schreibt. Das versuche ich nun zu ändern. Ab und zu merke ich, dass sich in einem meiner Nasenlöcher verhärteter Schleim befindet. Dann gehe ich mit meinem Zeigefinger ins Nasenloch und bohre mit dem Fingernagel. Es ist ein äußerst befriedigendes Gefühl, den verhärteten Schleim wegzukratzen. Wenn er sich dann auf dem Finger befindet und vom Nagel festgehalten wird, sehe ich ihn mir an und versuche mit der anderen Hand, seine Dimensionen zu erfassen. Irgendwann schließlich werfe ich ihn weg. Ich habe auch schon die Idee gehabt, dass ich jedesmal, wenn ich scheißen gehe, den Kot fotografieren und ins Internet stellen könnte. Manchmal hat er nämlich eine interessante Form.

Euro

Ich bin ein absoluter Befürworter des Euro. Mit dem Euro habe ich Geld in der Tasche, das in ganz Europa Wert hat. Ich muss nicht mühsam wechseln. Gegen den Euro wird oft argumentiert, dass die europäischen Volkswirtschaften zu verschieden seien. Dieses Argument lasse ich nicht gelten. Eine gute Währung zeichnet sich dadurch aus, dass sie universell ist und Brücken bildet.

Reform des Hochschulwesens

Das Hochschulwesen bedarf einer gewaltigen Reform. An den Universitäten wird Forschung betrieben, weil es das Gesetz so vorsieht; dabei gibt es Professoren, die zwar gute Vortragende sind, aber nicht gute Forscher. Warum entbindet man sie nicht von ihren Forschungsagenden? Dabei muss auch gesagt werden, dass in den meisten Wissenschaften die großen Fragen entweder schon geklärt sind oder wahrscheinlich nie geklärt sein werden. Die Forschung beschäftigt sich nur mit uninteressanten Detailfragen. Wozu?   Wichtig ist eine gute Lehre.

The Resolution of Newcomb's Paradox

This was the first article in which Christopher Langan mentioned the CTMU: https://megasociety.org/noesis/44/newcomb I've now managed to read and more or less understand this essay in its entirety. I agree with the conclusion but I think it can be justified in a far easier to understand fashion: Since the demon always knows the truth it makes no sense trying to cheat it, so taking the black box only is the only sensible option.