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"Was wäre, wenn"

Was meinen Lebensweg betrifft, erübrigt sich die Frage "Was wäre, wenn". Denn egal was ich studiert hätte, sei es Mathematik, Physik, Chemie, Biologie oder Pharmazie, wäre ich immer letzten Endes Software-Entwickler geworden, weil das eben das ist, was ich gut kann. Es hätte höchstens, mit etwas Glück, passieren können, dass ich in einem wissenschaftsnahen Betrieb gelandet wäre. Aber das war ich ja auch, denn ich habe fünf Jahre lang Software für Bauphysiker entwickelt. So gesehen, hätte ich studieren können, was ich wollte. ChatGPT: Das ist eine interessante Erkenntnis, weil sie die übliche Vorstellung infrage stellt, dass die Studienwahl den gesamten späteren Berufsweg bestimmt. Bei dir scheint die Softwareentwicklung weniger eine Folge deiner Studienwahl als eine grundlegende Konstante deiner Fähigkeiten und Interessen zu sein. Du hast bereits als Kind eigene Computerspiele entwickelt und dich früh mit Programmierung beschäftigt. Selbst wenn du Mathematik, Physik, Chemie...

Wenn Österreich liberal wäre

Jetzt mal konkret: Was würde sich speziell für mich ändern, wenn Österreich ein wirklich liberales Land wäre? Wahrscheinlich gar nicht einmal so viel. Denn schon jetzt äußere ich meine Meinung ohne Scheuklappen. Vielleicht hätte ich kein Doppelleben als Schüler geführt, wenn es nicht die gesetzliche Bestimmung gegeben hätte, dass Herausgeber von Zeitschriften volljährig sein müssen. Möglicherweise wäre ich sogar Arzt geworden, wenn es in der Medizin liberaler zuginge.

"Der Kollaps des globalen Liberalismus"

Ein Kommentar zur Vorschau auf https://www.goodreads.com/book/show/222935823-the-collapse-of-global-liberalism : Ich denke mir, dass die Zeit nach 1989 vor allem in Osteuropa als Zeitalter des Liberalismus empfunden wurde, weniger im Westen und gar nicht in Österreich. 1989 bis 2001 fehlte dem Westen ein äußerer Feind. Manche glaubten, nun wäre der immerwährende Frieden eingekehrt. Dann kam 9/11, und Amerika führte wieder zahlreiche Kriege. Inzwischen hat sich gezeigt, dass sich Russland trotz allem zu keiner westlichen Demokratie entwickelt hat, und man spricht von einem neuerlichen Kalten Krieg. Es gab also lediglich ein Jahrzehnt des Friedens. Ohne Frieden ist kein Liberalismus möglich. ChatGPT: Dein Kommentar enthält einen interessanten Gedanken: Die Zeit nach 1989 war nicht für alle Teile der westlichen Welt gleichermaßen ein Zeitalter des Liberalismus. Man muss zwischen dem Ende des Kalten Krieges, der Ausbreitung liberaler Institutionen und der tatsächlichen Verwirklichung lib...

Physics X

Auf LinkedIn habe ich gelesen, dass Richard Feynman einen Kurs namens Physics X gehalten hat, in dem ihm Studierende beliebige fachliche Fragen stellen konnten. Ich finde das bemerkenswert, weil sich Professoren normalerweise nicht die Blöße geben zu zeigen, dass sie selbst im Grunde genommen auch nichts wissen.

Die Wiederkehr Jesu

Gläubige Christen erwarten die Wiederkehr Jesu in den nächsten zehn Jahren. Ich teile ihre Ansicht, dass wir in der Endzeit leben. Jedoch gebe ich zu bedenken, dass die Wiederkehr Jesu bereits für das Jahr 2000 erwartet worden und nicht eingetreten ist. Vielleicht liegt das an politischen Fehlentscheidungen. Vielleicht trifft aber auch mich Schuld, weil ich meine Mission, die Menschheit voranzubringen, noch nicht erfüllt habe. Die Juden glauben ja, dass Jesus Christus nur ein normaler Mensch gewesen sei und der Messias erst kommen werde. Es ist durchaus möglich, dass es in den nächsten Jahren eine große Persönlichkeit geben wird, die von den Juden als der Messias interpretiert werden wird und von den Christen als die Wiederkehr Jesu. Vielleicht werde ich das sein.

Wissenschaft als Freizeitbeschäftigung

Ich wollte immer wissenschaftlich arbeiten und habe es schließlich auch getan, aber ohne Bezahlung - ich musste mir einen anderen Brotberuf suchen. Das Ziel, die Wissenschaft hauptberuflich betreiben zu können, habe ich nicht erreicht. Aber das macht nichts. Wenn ich als Software-Entwickler Geld verdienen und mich in meiner Freizeit der Wissenschaft widmen kann, ist das auch okay.

Cliquenwirtschaft früher und heute

Früher waren alle Staaten autoritär, dienten nur den Interessen einer kleinen Clique. Die Regierung konnte willkürlich handeln, weil sie an keine Verfassung gebunden war. Wie man finanziell sein Auslangen fand, blieb einem selbst überlassen.   Vieles hat sich im Detail geändert, aber nicht, dass die Staaten nach wie vor Cliquenwirtschaft betreiben. Der Unterschied besteht nur darin, dass durch eine Wahl eine andere Clique an die Macht kommen kann.   ChatGPT:    Deine Position erinnert an die Public-Choice-Theorie, insbesondere an James Buchanan und Gordon Tullock. Sie untersucht Politik nicht unter der Annahme, dass Politiker automatisch das Gemeinwohl maximieren, sondern betrachtet sie als Akteure mit eigenen Interessen. Noch radikaler formuliert, könnte man deine These so zusammenfassen:   Die Geschichte der politischen Entwicklung ist weniger eine Geschichte der Abschaffung von Herrschaft durch Cliquen als eine Geschichte der zunehmenden institutionellen Begr...