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Es werden Posts vom November, 2024 angezeigt.

Meine Motivation für das Lernen

Meine Motivation für das Lernen war immer zu verstehen - ich wollte lernen, um zu verstehen. Deswegen habe ich am Anfang des Medizinstudiums die Vorlesungen über Chemie und Physik gern gehabt, denn da ging es ums Verstehen. Aber ab der Anatomie musste man dann nur mehr Fakten lernen. Das liegt mir nicht, weil mich Fakten nur insofern interessieren, wie sie mir helfen, um ein besseres Verständnis zu erlangen.

Epiphanie

Hatte heute eine Epiphanie. Mir wurde wieder klar, warum ich mich von der Gesellschaft so zurückgezogen habe. Das habe ich schon in der Schulzeit beobachtet: Die anderen Menschen denken nicht logisch. Sie machen Aussagen, die einander widersprechen. Und oft sind sie sogar faktisch falsch. Wenn man sie darauf anspricht, reagieren sie entweder nicht oder aber ablehnend bis empört. Nur Autoritätspersonen wie zum Beispiel Lehrer können ihnen widersprechen. Mit diesen Leuten habe ich nichts zu tun haben wollen! Deshalb habe ich später meine sozialen Kontakte nach dem IQ sortiert.

In was für einer Demokratie wir leben

Die Parteien selbst sind nicht demokratisch. Die Listenerstellung erfolgt bei fast allen Parteien auf eine höchst intransparente Art und Weise. Die meisten Menschen trauen sich nicht zu sagen, was sie wirklich denken, weil sie Angst vor Strafverfolgung oder zumindest Benachteiligung im Beruf haben.

Ich als "Politiker"

Da ich auf Google immer noch als "Politiker" geführt werde, eine Bemerkung zu diesem Thema: Ich hatte einen Vater, der sich sehr für Politik interessiert hat, und habe während meiner Schulzeit regelmäßig den Spiegel, die Presse und teilweise auch die FAZ gelesen. Als ich dann studiert habe, hatte ich den Wunsch, aus nächster Nähe zu sehen, wie Politik gemacht wird, und bin deswegen in der Hochschülerschaft aktiv geworden. An sich war es nicht Teil meiner Lebensplanung, Politiker zu werden. Es bot sich aber einige Male an, bei Wahlen zu kandidieren. Für mich war das für allem ein Test, ob ich mit meinen Argumenten und Ideen bei den Leuten ankomme. Es ist nicht ausgeschlossen, dass ich irgendwann noch einmal kandidieren könnte, für welche Partei auch immer. Aber ein mächtiger und einflussreicher Politiker bin ich bisher nicht geworden.

Berufswünsche

Mein erster Berufswunsch war noch sehr unrealistisch: Ich wollte Comiczeichner werden. Dafür hatte ich aber kein Talent. Nach der Einschulung wollte ich dann Volksschullehrer werden. Dafür sei ich aber zu gescheit, meinten meine Eltern. Also dachte ich mir, dann eben Lehrer auf höherem Niveau - Universitätsprofessor. Dann brachte ich mir selbst das Programmieren bei und hielt es für eine realistische Option, Programmierer zu werden. Und das bin ich letztendlich auch geworden! Auch wenn mein Vater wollte, dass ich Arzt werde und deswegen Medizin studiert habe.

Die Problematik der Anerkennung

Normalbegabte tun sich schwer, die Gödelschen Unvollständigkeitssätze geistig nachzuvollziehen. Dennoch werden diese Sätze von den meisten Informatikern (obwohl sie mehrheitlich nur normalbegabt sind) nicht in Frage gestellt. Der Grund ist einfach, dass Gödel von den Professoren an der Informatik-Fakultät als Autorität hochgehalten wird. Tatsächlich gibt es einige Forscher, die eine so gute Reputation haben, dass man ihnen (fast) alles glaubt, und andere, die kaum beachtet werden, selbst wenn sie angeblich gute Ideen haben. In der Welt der Normalbegabten benötigt man eben "credentials", um Anerkennung zu bekommen. Dabei reicht ein Doktortitel noch nicht aus. Nur wenn man seine Dissertation bei einem Doktorvater gemacht hat, der selbst einen hervorragenden Ruf hat, kann man erwarten, Anerkennung zu bekommen. Es ist eben ein System der Tradition.

Woman of my dreams

What would the woman of my dreams be like? Actually in the past I used to think more of the possibility of having children, so the woman should have good genetic properties to pass on to the children. But let's think about the possibility that I'll never have children and perhaps only live together with a woman. To my mind, the only thing I can say is that the woman needs to be likeable. To the same extent, of course I must also be likeable to her. Of course it would be of advantage if we had some common interests. But actually it's not a necessity.

Transhumanism vs. Creative Idealism

I've started reading "The Transhumanist Reader". While I generally endorse the transhumanist movement, there is something about the philosophy which I disagree with. Max More states that most transhumanists are materialists or physicalists. I am not. In my opinion, the world of imagination has no limits, while the physical world does. Therefore, the physical world cannot be the primary world.

Bin ich ein sehr glücklicher Mensch?

Die meisten werden sich wahrscheinlich denken: nein. Das stimmt auch. Mein Hauptproblem ist, dass ich mich immer verstellen muss. Würde ich jemanden direkt ins Gesicht sagen, wer ich bin, so würde er das als einen Affront auffassen. Seine Reaktion kann unterschiedlich ausfallen, aber jedenfalls wäre sie unfreundlich. Solange ich zur Schule ging, wurde von mir erwartet, dass ich unmündig zu sein habe. Schüler sind unmündig und haben erst zu lernen. Natürlich verbarg ich vor meinen Lehrern immer, was ich alles zu Hause mit meinen Computern machte. Es hätte mir wahrscheinlich geschadet, wenn sie darüber Bescheid gewusst hätten. Später hielt man mich dann für jemanden, der einen bestimmten Beruf anstrebt, weil er Geld verdienen möchte. Mir ging es aber nie ums Geld. Wenn ich das offen gesagt hätte, hätte auch das Neid hervorgerufen. Ich passe einfach nicht in diese Welt bzw. diese Gesellschaft.

The evolution of man prevents the solution of problems

The reasons why there are some open problems for which no solution seems to be available are: There are only very few really good people who might have ideas to solve them; and   Because of our political system, these few really good people hardly ever rise to positions that would give them the power and money to implement their ideas.   All of this is due to human nature. Mankind has evolved in such a way.

Sebastian Kurz und Peter Thiel

Gestern war Sebastian Kurz wieder einmal im Fernsehen zu sehen, Thema USA. Dazu ein schon etwas älterer, aber meines Wissens immer noch aktueller Artikel: https://www.derstandard.at/consent/tcf/story/2000132233196/die-philosophie-des-peter-thiel-des-neuen-chefs-von-sebastian Mein Problem mit der Herrschaft von Konzernchefs ist das, dass ich in eine solche Welt einfach nicht hineinpasse, weil ich für einen einfachen Angestellten viel zu intelligent bin, aber nicht reich genug, um selbst Chef eines Konzerns zu sein. Wobei: Um als Programmierer arbeiten zu können, muss man überdurchschnittlich intelligent sein. Die IT-Unternehmer sind also auch auf intelligente Mitarbeiter angewiesen. Dies treibt die Löhne in die Höhe. Ich finde es übrigens interessant, dass Rauscher die traditionellen Massenmedien als demokratisch bezeichnet. Tatsächlich geben diese Medien nur die Meinung ihrer Besitzer wieder. Ich halte das Internet für wesentlich demokratischer. In diesem Zusammenhang ist...

Besetzung von Positionen

Meiner Meinung nach sollten wichtige Positionen nicht mit Personen besetzt werden, die eine negative Einstellung zum Leben haben. Ein Sadist, der als Professor seine Studierenden gerne quält, stellt einfach ein unnötiges Hindernis für diese dar und sollte an der Universität nichts verloren haben.

Warum bleiben die großen Probleme der Menschheit ungelöst?

Die Situation ist die folgende: Vor 20 Jahren habe ich Medizin studiert. Schon damals hieß es, dass die Antibiotikaresistenzen eines der größten Probleme der Menschheit darstellten. Vor nunmehr 6 Jahren habe ich einen konkreten Vorschlag gemacht, wie dieses Problem gelöst werden könnte. Aber die Fachwelt war nicht interessiert und hat mich daran gehindert, dass mein Artikel in einer Fachzeitschrift veröffentlicht wird. Ist das die übliche Prozedur, wenn jemand mit neuartigen Ideen daherkommt? Wenn dem so ist, dann können die großen Probleme der Menschheit ja gar nie gelöst werden! An sich sollte mich die Situation eigentlich nicht mehr überraschen. Ich habe von Anfang an immer gesagt, dass es mir darum geht, Probleme zu lösen. Anstatt mich dabei zu unterstützen, hat man mir schon im Studium Steine in den Weg gelegt. Aber ich habe meinen Glauben an das Gute im Menschen nicht verloren und bin davon ausgegangen, dass die anderen Menschen mir lediglich deswegen nicht helfen, weil ihnen zu ...

Typen von Hochbegabten

Ich bin definitiv nicht vom Typ eines Hochbegabten, der besonders schnell lernt. Eher bin ich ein "kreativer Theoretiker", der sich in abstrakte Konzepte vertieft und eigene Ideen in den Diskurs einbringt, ähnlich Einstein. Meiner Erfahrung nach ist das Medizinstudium eher etwas für schnelle Lerner. Es gibt nur wenig, über das man wirklich nachdenken kann. Die medizinische Wissenschaft selbst ist sehr empirisch. Für mich wäre ein Studium der Theoretischen Physik viel passender gewesen. Möglicherweise hätte ich inzwischen wirklich schon etwas für die Menschheit geleistet, wenn ich Theoretischer Physiker geworden wäre. Jedenfalls habe ich nicht mein intellektuelles Potenzial erfüllt - vielleicht wäre es nach einem Physikstudium erfüllt worden.  

Die Haltung der jüdischen Gemeinden zur FPÖ

Vor einigen Tagen wurde Nationalratspräsident Dr. Walter Rosenkranz daran gehindert, im Gedenken an die Reichspogromnacht einen Kranz niederzulegen. Dr. Rosenkranz hat damit zumindest Aufgeschlossenheit gegenüber der jüdischen Sache gezeigt. Diese wurde aber von den jüdischen Demonstranten negiert, die ihn an der Kranzniederlegung hinderten. Will man die FPÖ ewig als die Partei des Feindes betrachten, obwohl selbst die Statistiken zeigen, dass die Judenfeindschaft heutzutage eher vom islamistischen und vom linken Spektrum ausgeht? Man verkennt, dass Judenfeindlichkeit sicher nicht das primäre Motiv ist, warum die FPÖ gewählt wird. Leidet Oskar Deutsch nicht an Realitätsverlust, wenn er nach wie vor die Burschenschaften für eines der größten Probleme der jüdischen Gemeinden in Österreich hält?

Speed vs. difficulty in intelligence tests

At https://en.sigmasociety.net/sigma-teste-light Hindemburg Melao, Jr. writes:  In traditional IQ tests, there are usually less than 10% of questions to discriminate at levels above 125 and 0 questions with a level of difficulty appropriate to correctly measure above 130. However, these tests generate scores that can reach 150, 160 and even above 190. However, these scores do not reflect real intellectual capacity, but rather the speed to solve primary questions. They are numbers without any conceptual value, although they have some statistical meaning, which indicates the rarity of people capable of solving elementary questions with a certain level of speed, and this is not the same as having intelligence at the equivalent level of rarity. This is exactly my critique of Mensa: it pays too much value to the speed of solving intelligence test tasks. That's why there are so many members who lack understanding of subjects that are a bit more complex than everyday matters.

Intrinsische Motivation und Zwang

Mich musste man zum Lernen nie zwingen. Ich war immer intrinsisch motiviert. Meiner Ansicht nach ist das der größte Unterschied zwischen den meisten anderen Menschen und mir. Einige meiner Studienkollegen haben nicht verstanden, warum ich ein sehr guter Schüler war und im ersten Studienjahr lauter Einser bekommen habe, aber dann in Anatomie schlecht war. Das liegt eben daran, dass ich zwar intrinsisch motiviert lerne, aber kein fotografisches Gedächtnis habe. Das haben manche verwechselt. Es war tatsächlich so, dass man manche Studenten zum Lernen zwingen musste, sie dann aber effektiv bessere Leistungen erbrachten als ich, den man nicht zwingen musste.

Unterschiedliches Verständnis von Begriffen

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Begriffe wie "liberal", "hochbegabt" und andere sehr oft von verschiedenen Menschen verschieden interpretiert werden. Wenn sich dann Menschen zusammenschließen, die sich selbst für "liberal", "hochbegabt", whatever halten, dann ist es eben nicht so, wie Claudia Gamon gesagt hat, dass "wir alle sowieso dasselbe wollen", sondern die individuellen Vorstellungen sind sehr unterschiedlich. Dr. Uwe Rohr wollte seinerzeit Präsident von Mensa Österreich werden und hätte mit seinen sehr eigenen Vorstellungen von Hochbegabten garantiert bei vielen Mitgliedern gewaltig angeeckt, wenn er tatsächlich dieses Amt bekommen hätte. Für mich gehört zum Liberalismus zum Beispiel dazu, dass Arbeitgeber Bewerber nicht aufgrund ihrer Religion diskriminieren dürfen. Andere "Liberale" sind aber der Meinung, dass Liberalismus genau das Gegenteil bedeutet - Arbeitgeber sollen das Recht haben zu diskriminieren.  

Anpassung an das System

Mir ist schon klar geworden, was mich an der Mehrheitsbevölkerung stört: das Angepasstsein ans System, ohne es in Frage zu stellen. Wenn jemand brav "funktioniert", in die Kamera lächelt, wenn er fotografiert wird, usw., dann kommt mir das Kotzen. Ich verachte das ganze System in Österreich, vom Bildungswesen über das wirtschaftliche System bis hin zum politischen System. Ich verabscheue es, mich einer Hierarchie unterzuordnen.   Das hat sich schon in meiner Kindheit gezeigt, als ich entweder der Boss war oder nicht mitgemacht habe. Meine Volksschullehrerin hat das als Unfähigkeit, sich in die Klassengemeinschaft zu integrieren, interpretiert, dabei wollte ich mich gar nicht integrieren.