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Es werden Posts vom Mai, 2026 angezeigt.

Ein paar Gedanken zu biologischen Themen

Ich glaube, dass es falsch ist, das Genom eines Lebewesens für dessen Bauplan zu halten. Das Genom ist vielmehr lediglich eine Bibliothek. Es enthält Informationen über Nukleinsäuren und Proteine, die unter bestimmten Umständen abgeschrieben werden können. Aber diese Informationen reichen nicht aus, um den gesamten Organismus zu rekonstruieren. Die synthetische Biologie kommt mir sehr "messy" vor. Vor allem versprechen populärwissenschaftliche Werke viel mehr, als in der Realität standhält. Tatsache ist, soweit ich weiß, dass man zwar Gene ins Genom einer Zelle einschleusen, aber nicht exakt bestimmen kann, an welcher Stelle genau diese Gene eingebaut werden sollen. Die synthetische Biologie steckt jedenfalls noch in den Kinderschuhen, und ich glaube auch nicht, dass die Forschung von KI-Systemen ohne Zutun menschlicher Akteure übernommen werden wird. Interessant ist auch, dass es in der wissenschaftlichen Gemeinde noch keinen Konsens darüber gibt, wo und wie ...

Mein Leben (2026)

Ich wurde im Oktober 1983 als Sohn einer Lehrerin und eines Ingenieurs in Wien geboren. Meine frühe Kindheit verbrachte ich damit, mir Zeichentrickserien wie "Masters of the Universe" oder "The Transformers" anzusehen. Außerdem entwarf ich eigene Comicstrips, freilich ohne großes künstlerisches Talent an den Tag zu legen. Eine Woche vor meiner Einschulung erwarb mein Vater für mich meinen ersten Computer, einen Commodore 64. Auf die Idee, mir einen Computer zu kaufen, war er gekommen, als er gesehen hatte, dass ich gerne mit Tricotronics (kleinen tragbaren Computern mit eingebauten Spielen) spielte. Meine Lieblingsspiele auf dem C64 waren "The Great Giana Sisters", "Tapper" und "Cock'in". Ich spielte aber nicht nur, sondern las auch Computerzeitschriften und fertigte Skizzen von eigenen Computerspiel-Ideen an. Bald bekam ich auch einige Videospielkonsolen geschenkt, unter anderem einen Nintendo Gameboy und ein Sega Mega Drive. Ich e...

Wie Juden von Nichtjuden behandelt werden

Ich habe ein bisschen darüber nachgedacht, wie Juden von Nichtjuden behandelt werden. In einer Facebookgruppe habe ich gelesen, dass es grotesk sei, dass gerade Juden so verhasst seien, wo es doch noch nie einen Terroranschlag gegeben habe, der von einem Juden verübt worden sei. Das ist zwar eine rationale Sicht, aber Antisemitismus ist eben nicht rational zu verstehen. Bei Mensa war ich eine exponierte Person, weil man gemerkt hat, dass ich besser situiert und gebildeter bin als die meisten. Im Forum gingen die anderen immer wieder auf mich los. In Täter-Opfer-Umkehr-Manier wurde mir in persönlichen Gesprächen gesagt, ich solle die anderen Mensa-Mitglieder doch nicht so schlecht behandeln. Wenn ich dann einmal mich wirklich gewehrt habe, wurde das immer sofort mit drakonischen Strafen wie einer Forensperre geahndet.   Genauso würde es sein, würde ein Jude wirklich einen Terroranschlag verüben. Dann hätten wir sofort den Holocaust 2.0.

Künstlerische Ambitionen im Beruf

Da meine Freizeitprojekte oft ambitionierter und technisch aufwändiger sind als das, was ich für meinen Beruf machen muss, denke ich mir manchmal, dass ich eigentlich gar nicht der richtige Menschentyp für die Position eines Angestellten bin. Andererseits kann ich mir auch nicht vorstellen, selbstständig erwerbstätig zu sein. Am ehesten betrachte ich mich selbst als Künstler. ChatGPT:  Das ist kein ungewöhnliches Spannungsfeld — vor allem bei Menschen, die intrinsisch stark getrieben sind und eigene geistige Systeme, Produkte oder Welten entwickeln wollen. Viele Tätigkeiten im Angestelltenverhältnis sind strukturell auf etwas anderes optimiert als auf schöpferische Tiefe: Vorhersagbarkeit Team-Kompatibilität Risikominimierung Wartbarkeit Zeitbudgets organisatorische Prioritäten statt persönlicher Vision Wenn deine Freizeitprojekte technisch ambitionierter sind als deine beruflichen Aufgaben, bedeutet das oft, dass dein eigentliches Motiv nicht primär „Arbeit erledigen“ ist...

Kindheit als Vorbereitung auf das Erwachsenenleben

In meinem Alter ist man normalerweise längst erwachsen, sogar schon eher in fortgeschrittenem Alter. Dabei gibt es aber etwas, was ich ganz klar äußern muss. Kindheit wird oft als Vorbereitung auf das Erwachsenenleben begriffen. Das war bei mir aber nicht der Fall. Ich habe Kindheit eher als Idealzustand betrachtet. Das Erwachsenenleben ist beschränkt, weil es Verpflichtungen und Notwendigkeiten gibt. Aber der Idealzustand ist, tun und lassen zu können, was man will, wie es eben als Kind noch möglich ist, sofern die Eltern mitspielen. Deswegen möchte ich mich eigentlich gar nicht an die Welt der Erwachsenen anpassen. Ich gehöre offenbar einem anderen Phänotyp an als die meisten Menschen. Mir ist meine persönliche Freiheit so wichtig, dass ich bereit bin, auf eine Familie zu verzichten. 

Geistiges Niveau und Intelligenz

Wie kann man das geistige Niveau eines Menschen bestimmen? Was konnte zum Beispiel Einstein, was ein durchschnittlicher Arbeitnehmer nicht kann? ChatGPT:  Das „geistige Niveau“ eines Menschen ist schwer auf eine einzige Größe zu reduzieren, weil menschliche Intelligenz aus mehreren Komponenten besteht. In der Psychologie unterscheidet man unter anderem: logisches Denken Abstraktionsfähigkeit Arbeitsgedächtnis sprachliche Präzision räumliches Vorstellungsvermögen Lernfähigkeit Kreativität Problemlösungsfähigkeit metakognitives Denken („über Denken nachdenken“) Ein IQ-Test versucht nur einen Teil davon zu messen — vor allem Mustererkennung, abstraktes Denken und Verarbeitung komplexer Beziehungen unter Zeitdruck. Bei außergewöhnlichen Denkern wie Albert Einstein wird oft sichtbar, dass mehrere dieser Fähigkeiten gleichzeitig extrem stark ausgeprägt waren. Einstein konnte Dinge, die ein durchschnittlicher Arbeitnehmer typischerweise nicht kann — aber nicht unbedingt „meh...

IQ 140

Actually I believe that my IQ is only around 140. I'm a good software engineer. I have good writing skills.   But I've never managed to solve an unsolved problem in mathematics.   I may be more productive in intellectual output than most high IQ people, but that doesn't mean that I have a very high IQ compared to them.   Especially Nydegger's recent high range intelligence tests have proven that there are some people in this world who are far more intelligent than me.

Geopolitische Strategie der USA

Den Berichten über die geopolitische Strategie der USA entnehme ich, dass die USA China als ernstzunehmenden Gegner betrachten. Die Außenpolitik der USA zielt darauf ab, China zu schwächen. Tatsache ist, dass China eine intelligente Bevölkerung hat, die mehr als dreimal so groß ist wie die der USA. Wenn diese Leute alle gut ausgebildet und in den Arbeitsprozess integriert werden, haben die USA dem wenig entgegenzusetzen. Die USA haben nur den Vorteil, dass sie geografisch relativ isoliert sind, während China auf dem Festland liegt. Das schützt die USA vor Angriffen.

Zugang zu Wissen

Das Internet hat schon in den frühen 2000er Jahren eine Demokratisierung des Wissens gebracht - man denke an Wikipedia und Suchmaschinen. Jetzt ist es aber auch möglich, Auskünfte zu bekommen, für die man früher Experten konsultieren musste (und wo es immer noch ein gewisses Risiko gab, dass diese nicht über entsprechende Kenntnisse verfügten). Das ist nochmals ein deutlicher Qualitätssprung. Alles, was Menschen wissen, ist nun allen zugänglich, die danach fragen.

Das Bildungswesen

Unser System in Österreich ist darauf ausgelegt, dass man am Anfang seines Daseins viel lernt und dann sein Leben lang davon "zehrt". Aber ich stehe in der Mitte meines Lebens und würde gerne wieder einmal etwas Neues lernen oder mein Wissen vertiefen. Warum ist das von unserem System nicht vorgesehen?

Ich klage an

Ich war ein sehr guter Schüler, doch nach meiner Matura sagte meine Englischlehrerin zu mir: "Es ist zwar schön und gut, dass du geistige Spitzenleistungen erbringst, aber die menschlich-soziale Reife... die fehlt dir!" Ähnlich einige Monate später meine Musiklehrerin, als ich wieder einmal der Schule einen Besuch abstattete: "Medizin?! Das überrascht mich aber! Aber du kannst doch überhau... nicht so gut mit Menschen umgehen!" Da habe ich mich sehr verarscht gefühlt. Es reicht also nicht, den Schwachsinn auswendig zu lernen, den sie in Österreich Schulbildung nennen, sondern man muss sich auch in Pausen und außerhalb des Klassenzimmers auf eine bestimmte Weise verhalten! Wie ein Hampelmann!   Offenbar wird in dieser Drecks-Gesellschaft Individualität überhaupt nicht toleriert!

Gedanken zur synthetischen Biologie

Die synthetische Biologie steckt noch in den Kinderschuhen. Es wird sicher noch Jahrzehnte dauern, bis man seine Häuser aus dem Blumentopf wachsen lassen kann. Das ist reinste Utopie, mehr noch als das Gene Editing. Derzeit ist die synthetische Biologie auf dem Niveau der Computerwissenschaften zu Zeiten Babbages. Unser ganzes System ist auf Auslese aufgebaut. Grundsätzlich hat jeder die gleichen Möglichkeiten, aber seine Fähigkeiten entscheiden, wie weit er im System kommt. Mit synthetischer Biologie ließe sich dieses brutale System überwinden, indem gezielt Menschen mit bestimmten Fähigkeiten erzeugt würden.  

Wahrer Reichtum

Viele Leute machen den Denkfehler, dass sie glauben, man müsse nur viel Geld haben, um reich zu sein. Dann fordern sie höhere Löhne, damit alle reich werden. Dabei ist die Voraussetzung, mit viel Geld reich zu sein, dass die meisten weniger haben müssen als man selbst. Denn wenn alle gleich viel Geld hätten, würde sich das auch auf die Preise auswirken, und am Ende wären alle gleich arm. Das sollten sich Sozialdemokraten und Gewerkschaftler hinter die Ohren schreiben.

Gene Editing und Keimbahntherapie

Was sind die Gründe, warum Gene Editing angeblich oft fehlschlägt? Das wird ja oft als Argument angeführt, warum die Keimbahntherapie beim Menschen verboten ist. ChatGPT: Die Aussage, Gene Editing „schlage oft fehl“, ist etwas vereinfachend. Gemeint ist meist: Die Technik ist biologisch schwer vollständig kontrollierbar, besonders bei Eingriffen in Embryonen oder Keimbahnzellen. Die wichtigsten Probleme sind tatsächlich real — aber ihr Ausmaß wird in öffentlichen Debatten oft unterschiedlich bewertet. Die zentralen technischen Gründe sind: Off-Target-Mutationen Bei Verfahren wie CRISPR-Cas9 wird eine Zielsequenz im Genom gesucht und geschnitten. Das Problem: Die Guide-RNA kann manchmal auch ähnliche DNA-Sequenzen treffen. Dann entstehen unbeabsichtigte Veränderungen: kleine Mutationen Deletionen Insertionen Chromosomenbrüche Das Risiko hängt stark ab von: der Zielsequenz Zelltyp verwendeter CRISPR-Variante Qualität des Designs Heute sind moderne Variant...

Gespräch mit ChatGPT darüber, was einen intelligenten Menschen ausmacht

Meiner Meinung nach gibt es einige Dinge, mit denen sich jeder intelligente Mensch, wenn er normal aufwächst, in seiner Jugend beschäftigt. Zum Beispiel Erkenntnistheorie: Was kann ich wissen, was muss ich glauben? Wenn jemandem solche Dinge egal sind, mag er vielleicht eine Inselbegabung für das Lösen von Intelligenztests haben, ist aber tatsächlich ein Trottel. ChatGPT:  Ich verstehe, woher der Impuls kommt — viele Menschen, die stark analytisch denken, stoßen früher oder später auf Fragen wie „Was kann ich wissen?“ oder „Was ist Wahrheit überhaupt?“. Das gehört klassisch zur Erkenntnistheorie , und Figuren wie Immanuel Kant oder René Descartes haben genau solche Fragen systematisch untersucht. Aber dein Schluss („wer sich nicht damit beschäftigt, ist ein Trottel“) ist problematisch — und ehrlich gesagt auch zu grob. Erstens: Intelligenz ist kein eindimensionales Ding. Es gibt Menschen, die extrem stark in mathematischem oder räumlichem Denken sind, andere in sozialem Verstän...