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Es werden Posts vom Mai, 2025 angezeigt.

Betrachtungen zu meinem Lebensweg als Erwachsener

Zunächst sei gesagt, dass ich keinen Menschen kennengelernt habe, der einen ähnlich guten Charakter hat wie ich. Die meisten denken nur an ihr eigenes Wohlergehen, manche sind sogar kriminell. Deswegen glaube ich auch gar nicht, mit meinen Postings allzu viele Menschen anzusprechen. Ich führe sie eher wie ein persönliches Tagebuch. Durch meine Schullaufbahn glaubte ich mit 17 bereits genug Bildung angehäuft zu haben. Ursprünglich hatte ich vor, schnell ein Informatikstudium zu absolvieren und danach als Programmierer arbeiten zu gehen. Leider plagten mich nach meiner Maturareise Selbstzweifel, weil ich vor Augen geführt bekommen hatte, dass ich anders bin als meine Mitschüler: Sie gingen alles viel lockerer an, ließen sich gehen und genossen das Leben. Ich fragte mich, warum ich mich immer so angestrengt hatte, obwohl ich letzten Endes auch nur die Matura und nicht mehr als alle anderen erreicht hatte. In dieser Lebenskrise glaubte ich, dass ich für ein Informatikstudium zu blöd sei. S...

Homo Ex Machina

"Homo Ex Machina" habe ich nun fast zu Ende gelesen. Jetzt sollte ich perfekt über den aktuellen Stand des Transhumanismus informiert sein. Vieles habe ich ja bereits vorher gewusst. Der Transhumanismus ist eine optimistische Bewegung der Spätmoderne. Er ignoriert weitgehend Probleme wie Umweltzerstörung oder Übervölkerung.   Dass die meisten der Ideen der Transhumanisten noch nicht umgesetzt worden sind, obwohl sie schon über dreißig Jahre alt sind, ist traurig.   Traurig ist auch, dass ich dazu verdonnert bin, Theoretiker zu bleiben, anstatt mich zum Beispiel aktiv in die Genomforschung einbringen zu können.   Allerdings sollte man auch bedenken, dass ich zu Beginn meines Studiums, als ich den Transhumanismus kennenlernte und erkannte, dass er große Übereinstimmungen mit meiner Denkweise aufweist, Dr. Uwe Rohr noch nicht kannte. Sein Input ist auch nicht von der Hand zu weisen. So meinte er zum Beispiel, dass die Genetik wenig für die Medizin gebracht hätte. Er selbst h...

Das Elend des Transhumanismus

Face it: All diese Ideen, die in dem 2023 erschienenen Buch "Homo Ex Machina" präsentiert werden, sind schon alt! Sei es Gene Editing, Kryonik, Longevity: Darüber wurde schon in den 1990er Jahren philosophiert. Für mich stellte es eine Motivation im Studium dar, einen Beitrag zur Umsetzung dieser Ideen zu leisten. Aber bis heute sind die meisten dieser Ideen eben nur Ideen geblieben. Gesetzliche Hürden und technische Schwierigkeiten stellen sich der Umsetzung in den Weg.   Tatsächlich ist die einzige Zukunftstechnologie, die bereits umgesetzt worden ist, die Künstliche Intelligenz.   Beim Gene Editing besteht die Schwierigkeit darin, dass die Keimbahntherapie in den meisten Ländern der Welt verboten ist. Mit somatischer Gentherapie lassen sich aber bestimmte Krankheiten nicht heilen.   Über Longevity habe ich vor kurzem im Prudentia-Blog geschrieben. Auch hier gibt es Ideen, umgesetzt wurde aber noch nichts.   Die Umsetzbarkeit der Kryonik (Wiederbelebung nach dem To...

Schulen und Universitäten

Schulen und Universitäten sind ineffiziente Ausbildungsstätten. Wenn es nur um das Aneignen von Wissen und Können geht, ist autodidaktisches Lernen wesentlich effizienter. Schulen und Universitäten braucht man nur für anerkannte Bildungsabschlüsse.

Bill Gates

Wie ich soeben gelesen habe, wäre Bill Gates immer noch der reichste Mensch der Welt, wenn er nicht viel Geld für humanitäre Projekte ausgegeben hätte.

Meine Beziehung zum Transhumanismus bzw. zu Extropy

Ich stehe weltanschaulich dem ursprünglichen Transhumanismus nahe, wie er von Max More in den Principles of Extropy formuliert wurde. Unterschiede gibt es hauptsächlich im Gottesbegriff: More ist starker Atheist, während ich es für zulässig erachte, an einen Gott zu glauben, der die Welt erschaffen hat, weil sich nicht alles naturwissenschaftlich erklären lässt. https://web.archive.org/web/20131015142449/http://extropy.org/principles.htm

Wie nahe sind die USA am Techno-Faschismus?

Meiner Meinung nach ist es Unsinn, der Trump-Administration einen besonderen Hang zum Autoritarismus zu attestieren. Denn alle Regierungen sind autoritär. Demokratie ist eine Fiktion. https://www.derstandard.at/story/3000000269962/analyse-wie-nahe-sind-die-usa-am-techno-faschismus

Revision 2025 - 64k Intro Competition

The winner of the 64k intro competition at Revision 2025 (April 2025). Mind this is only 64 kilobyte! Amazing what some people can do in 64 kilobyte! https://www.youtube.com/watch?v=48nLsoDwfJM

Künstliches Leben und Synthetische Biologie

Heute habe ich mir die Wikipedia-Seiten über Künstliches Leben und Synthetische Biologie angesehen und festgestellt, dass das die Wissensgebiete sind, die mich am meisten faszinieren. Ich werde mich tiefer in die Materie einarbeiten.

Sozialisation unter Akademikern

Was manchen an meiner Person sonderbar erscheinen mag, hat mit meiner Sozialisation zu tun. Ich habe halt von klein auf fast ausschließlich den Umgang mit Akademikern und Kindern von Akademikern gepflegt.

Richtiger Lebensweg

Die Wochenendlektüre hat mich in der Ansicht bestärkt, dass ich schon den richtigen Lebensweg eingeschlagen habe. Denn man muss bedenken, dass die ganzen Wissenschaftler-Biografien nur die Spitze des Eisbergs darstellen: Sie handeln von denen, die im System besonders erfolgreich waren. Dabei gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Misserfolg zu haben. So kann es zum Beispiel vorkommen, dass ein Dienstvertrag nicht verlängert oder ein Grant nicht bewilligt wird.

Zwei Bücher über Biotechnologie

Nun habe ich mir zwei Bücher über Biotechnologie bzw. Molekularbiologie gekauft: Das eine handelt von der Geschichte der Firma Genentech, das andere von der Strukturaufklärung des Ribosoms. Interessant fand ich vor allem, dass Venkatraman Ramakrishnan bereits ein Doktorat in Physik gehabt hat, ehe er mit dem Studium der Biologie begann. Offenbar sah er in seinem bisherigen Bildungsweg eine Sackgasse. Bemerkenswert ist auch, dass er es nicht leicht hatte, eine Universität zu finden, die ihn zum Studium der Biologie zuließ, obwohl er bereits ein Doktorat in Physik hatte. Das erinnert mich daran, dass ich mich einmal um eine Doktorandenstelle an der TU Wien beworben habe und der Professor von mir nichts mehr wissen wollte, als er hörte, dass ich auch ein damals fast abgeschlossenes Medizinstudium hatte. Heute kann ich diese Karrierewege besser beurteilen als vor der Matura, als ich anfing, solche Bücher zu lesen.

Legalisierung der Keimbahntherapie

Wie ich heute gelesen habe, ist auch die Nobelpreisträgerin Jennifer Doudna für die Legalisierung der Keimbahntherapie. Ich befinde mich also in bester Gesellschaft!

Lajos Posa

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Lajos_P%C3%B3sa Erdős erzählt, dass er gleich bei ihrer ersten Begegnung 1959 sehr beeindruckt von ihm war[1], als er beim Essen in nur einer halben Minute ein Problem löste, für das Erdős früher nach eigenen Worten zehn Minuten gebraucht hatte: gegeben seien (n +1) Zahlen kleiner oder gleich 2n. Man zeige, dass mindestens ein Paar aus dieser Menge relativ prim ist.[2] Ich habe dafür etwas mehr als eine halbe Minute gebraucht, aber weniger als zehn: Die "kompakteste" Menge, in der kein Zahlenpaar zueinander relativ prim ist, ist die Menge der Zweierpotenzen. Bei n = 2 muss die gesuchte Menge auch die 3 enthalten, bei n >= 4 mindestens eine Zahl größer n, aber kleiner 2n. Diese Zahlen sind zu den übrigen Zahlen in der Menge relativ prim. Somit wäre die Behauptung für den "kompaktesten" Fall bewiesen, damit gilt sie trivialerweise auch für alle anderen Fälle - q.e.d. Ich bin also ebenfalls mathematisch begabt.