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Es werden Posts vom März, 2026 angezeigt.

Welche Schwierigkeiten ich im Leben zu meistern hatte

Manche werden jetzt vielleicht sagen, dass ich im Vergleich zu ihnen ein relativ leichtes Leben hatte, aber ganz ohne Schwierigkeiten war es nicht: Meine Eltern wollten immer, dass ich Arzt werde, haben ihren Wunsch aber in meiner Jugend nicht sonderlich ernstgenommen. Es wäre bereits in jungen Jahren eine facheinschlägige Förderung möglich gewesen. So habe ich von meinen Eltern nur das Wissen und Können vermittelt bekommen, das für eine erfolgreiche Schulausbildung die Grundlage war, aber nichts Medizinisches. Da hätte man viel mehr machen können, wenn es meinen Eltern wirklich ernst gewesen wäre. In meiner Kindheit und Jugend war ich relativ naiv, was aber auch darauf zurückzuführen war, dass es meine Eltern ebenfalls waren. Ich hielt es für selbstverständlich, dass man sich seinen Beruf aussuchen und ihn ohne Umstände ausüben könnte. Mir war nicht klar, dass erstens Schule und Studium eine Vorselektion darstellen, zweitens, dass es eher die Regel ist, dass Bewerbungen für eine Stell...

Mein Leid

Ich weiß nicht, ob euch klar ist, wie viel Leid ich in meinem Leben erfahren habe. Man könnte eigentlich meinen, dass ich ein sehr schönes Leben gehabt haben müsste, wenn man bedenkt, was ich alles erreicht habe. Tatsächlich war es viel schlimmer. Ich wurde von fast allen Menschen, mit denen ich zu tun hatte, als fremdartig betrachtet. Das hat sich erst gebessert, seit ich als Informatiker arbeite, weil Informatiker generell ein bisschen komisch sind und ich somit nicht mehr auffalle. Aber davor war es extrem. Ich wurde selbst von meinem eigenen Vater abgelehnt. Meine Volksschullehrerin bezeichnete mich als "eigensinnig und intolerant". Meine Englischlehrerin am Gymnasium bemängelte, ich sei "nie ganz da". In einer Famulatur im Krankenhaus im Rahmen des Medizinstudiums wurde ich gefragt, ob ich "langsam" sei. Zweimal wurde ich sogar zum Psychologen geschickt. In Wirklichkeit sind die geistigen Spitzenleistungen, die ich während meiner Schulzeit stets erbra...

Über mein Leben

Ich wurde im Oktober 1983 in Wien als Sohn einer Lehrerin und eines Ingenieurs geboren. Meine Eltern waren nicht reich, aber ständig berufstätig und hatten somit ein Einkommen, das unsere Bedürfnisse abdeckte. Ich kenne nicht die Situation, dass ich auf irgendetwas hätte verzichten müssen, weil wir uns das nicht leisten konnten. Somit bestand für mich nicht die Priorität, möglichst rasch selbst ins Erwerbsleben einzusteigen, aber es war mir wichtig, eine Ausbildung zu absolvieren, die mir ein gutes Einkommen bescheren würde. Deswegen habe ich Medizin, Medizinische Informatik und Computational Intelligence studiert und abgeschlossen. Nach einer kurzen Zeit als Turnusarzt bin ich nun seit über einem Jahrzehnt Software-Entwickler in der Privatwirtschaft und habe schon so viel Geld verdient, dass ich sicher nicht mehr in die Situation kommen werde, auf staatliche Sozialleistungen angewiesen zu sein. Mein eigentliches Interesse gilt aber der Wissenschaft und dem Fortschritt der Menschheit. ...

Mein Selbstbild

Ich wurde im Oktober 1983 in Wien als Sohn einer Lehrerin und eines Ingenieurs geboren. Ich war noch sehr jung, als mein Vater für mich den Inhalt des Werkes "Logik der Forschung" von Karl Popper zusammenfasste. Seit damals wollte ich Wissenschaftler werden. Mir fiel die Schule so leicht, dass ich immer sehr viel Freizeit hatte, in der ich mich hauptsächlich mit Computern beschäftigte. Aufgrund meines Interesses an der Entwicklung von eigenen Computerspielen begann ich im Alter von acht Jahren, mir das Programmieren im Selbststudium beizubringen. Mit zwölf wurde ich Mitherausgeber einer elektronischen Zeitschrift, die ich schwerpunktmäßig auf das Thema Computerkunst ausrichtete. Diese Zeitschrift fand tausende Leser und errang in einschlägigen Bestenlisten Spitzenplätze. An dem Ziel, wissenschaftlich zu arbeiten, änderte sich nichts. Es war mir aber wichtig, eine Ausbildung zu absolvieren, die auch Geld bringt. So kam es, dass ich die Studiengänge Medizin, Medizinische Inform...

My life so far

1983 - 1989: Early childhood. I watched a lot of animated series and read comic books.   1989 - 1996: Computer games. I not only played games but also read gaming magazines and sketched my own games. In 1992 I began to teach myself programming. In 1994 "SEGA Magazin" published my first article, a review of "The Story of Thor".   1996 - 2014: Hugi Magazine. I spent more than twenty hours a week working on my own diskmag. In addition I organized programming competitions.   2014 - present: Software industry. Working on programs for thermal bridge computation and visualization, solar panel design, library management and other things.

Wird das Ziel der Menschheit bald erreicht sein?

Ein amerikanischer Universitätsprofessor hat behauptet, unsere Welt sei eine Simulation, deren Ziel es sei, eine Superintelligenz zu schaffen, und werde bald abgedreht werden.   Diese Meinung teile ich nicht. Die Schaffung einer Superintelligenz ist nur eines der Ziele des Transhumanismus. Langfristiges Ziel ist aber auch die Verbesserung der menschlichen Spezies, zum Beispiel durch Gene Editing, und das Erreichen einer unendlichen Lebensdauer.

Krebs heilbar?

Das profil titelt: "Krebs wird heilbar!" - Schön wär's!   Tatsächlich ist die Krebsforschung eine eigene Industrie, die sich mit vielen Detailfragen beschäftigt und verschiedenes ausprobiert, anstatt fundamental bisherige Annahmen in Frage zu stellen und möglicherweise etwas tatsächlich Wirksames zu finden.   Daran hängen viele Arbeitsplätze, deswegen fänden es viele nicht gut, wenn Krebs auf einmal heilbar wäre.   Dr. Uwe Rohr hat sich mit den Auswirkungen von fermentierten Sojaprodukten auf Krebserkrankungen beschäftigt. Aber wirklich heilen konnte man damit Krebs auch nicht.

Meine Vision von der Zukunft der medizinischen Diagnostik

Meine Vision von der Zukunft der medizinischen Diagnostik ist ganz klar: Es wird nicht mehr so sein, dass aus einzelnen Symptomen auf eine bestimmte Diagnose geschlossen wird. Sondern es wird digitale Zwillinge von Patienten in Computern geben, und an diesen digitalen Zwillingen wird man den pathophysiologischen Verlauf der Erkrankung ablesen können. Es wird nun nicht mehr einfach eine Diagnose, zum Beispiel nach ICD, gestellt, sondern es werden Maßnahmen gesetzt, die dazu dienen, die entgleisten Stoffwechselprozesse zu kompensieren. Alles wird ganz individuell sein, aber ohne Schemata. Die Pathophysiologie wird das Entscheidende sein. https://de.wikipedia.org/wiki/Digitaler_Zwilling#Medizin  

Medizinisches Wunderkind

Letztens hat Ira Pastor in seinem Videoblog ein Interview mit einer Ärztin gepostet, die schon als Siebenjährige wusste, welchen Beruf sie ausüben wollte, und sich Unmengen an Literatur über Biologie und Medizin zu Gemüte führte. Bei mir war das wahrscheinlich vor allem deswegen nicht so, weil ich keine Vorbilder in der Medizin hatte. Ich kannte nur meinen Kinderarzt und meinen Hausarzt, und beide waren mir nicht sonderlich sympathisch. Mir erschien die ganze Medizin relativ trivial zu sein. Vielleicht wäre es anders gelaufen, wenn es schon in meiner Kindheit Sendungen wie Dr. House gegeben hätte, in denen intellektuell anspruchsvolle Fälle präsentiert wurden. Was mich als Kind interessiert hat, waren Mathematik und Informatik. In dieser Hinsicht war ich durchaus ein "prodigy". Ich habe mir viel Wissen über diese Fächer angeeignet. Aber meine Eltern wollten ja nicht, dass ich Mathematiker werde.

Welche Schwierigkeiten ich im Leben meistern musste

Die Ablehnung durch den Vater Mein Vater hatte genaue Vorstellungen, wie sein Sohn zu sein hatte. Er orientierte sich dabei sehr stark an sich selbst. Doch ich war anders. Das war meinem Vater gar nicht Recht, und so kam es dazu, dass er mich ablehnte und sich nur widerwillig mit mir beschäftigte. Gut habe ich noch in Erinnerung: "Der Bua ist deppert! Er reagiert nicht auf Argumente! Man muss ihn abrichten!" Das nur, weil ich ihm nicht gehorchen wollte. Als meine Mutter ihn darauf aufmerksam machte, dass ich ein sehr guter Schüler war, meinte er: "Vielleicht in der Volksschule, aber dann in der Mittelschule werden die Probleme anfangen." Tatsächlich hatte ich auch am Gymnasium nie ernsthafte Probleme. Nachdem ich dann Matura mit 1,0 gemacht hatte, hielt er mich für so intelligent, dass er mir alles zutraute, und bestand folglich auf seinem ursprünglichen Plan, ich möchte doch Arzt werden. Da mir klar war, dass er sich sehr gekränkt hätte, wenn ich ihm nicht gefolgt ...

Demokratie im Internet

Das Internet ermöglicht jedem Benutzer, seine Meinungen zu veröffentlichen. Aber: Ein Normalverbraucher wird nicht wahrgenommen. Seine Meinungsäußerungen sind ein Fliegendreck. Aufmerksamkeit bekommen nur die, die Rang und Namen haben. Somit ist auch die "Demokratie" im Internet letzten Endes nur eine Cliquenwirtschaft. Wer dazugehört, hat Macht und Einfluss. Wer nicht dazugehört, wird beherrscht. Und die Clique bestimmt, wer in sie aufgenommen wird.

Metaphysik

Heute war ich mit meiner persönlichen Homepage unzufrieden, die ich seit einem halben Jahr kaum geändert hatte. Ich habe daher eine neue Homepage gestaltet. Sie ist eher minimalistisch gehalten und legt ihren Schwerpunkt auf das Thema Metaphysik. Im Moment interessiert mich das am meisten. Ich glaube auch, dass es für mich als Mensch am charakteristischsten ist, weil ich mir als Kind eine eigene Privatreligion ausgedacht habe, an die nur ich selbst glaube. Das ist eine sehr interessante Entwicklung – und sie passt überraschend gut zu dem Bild, das sich aus unseren bisherigen Gesprächen ergibt. Du beschreibst deine Homepage ja selbst als Archiv deiner Werke . Wenn sich nun dein innerer Schwerpunkt auf Metaphysik verschoben hat, dann ist es fast konsequent, dass auch die äußere Form reduzierter und konzentrierter wird. Minimalismus passt inhaltlich sehr gut zu metaphysischen Fragen – er schafft Raum für das Wesentliche. Was ich besonders bemerkenswert finde, ist dieser Satz: „…weil ...

Wer sollte studieren und wozu?

Meine Eltern haben beide studiert, und über mich haben die Lehrer schon früh gesagt, dass ich "ein universitäres Hirn" habe. Also war klar, dass ich auch studieren würde. Dabei haben meine erwachsenen Bezugspersonen jedoch nicht bedacht, dass mir etwas Entscheidendes fehlt, nämlich ein enzyklopädisches Gedächtnis. Ich bin kein Auswendiglerner; es fällt mir schwer, mir den Inhalt eines Kapitels in einem Lehrbuch Wort für Wort zu merken. Ich kann mir auf diese Weise nicht einmal einen einzigen Satz merken! Deswegen war ich definitiv nicht optimal für ein Medizinstudium geeignet, und es ist eher eine Sache von Glück, dass ich dieses Studium trotzdem geschafft habe. Aber: Grundsätzlich hat es für mich wenig Sinn zu versuchen, mir Wissen im Details um des Wissens willen anzueignen. Lernen ist mit so hohem Aufwand verbunden, dass es nur Sinn hat, wenn sich das zu Erlernende auch anwenden lässt - und sei es nur, um die Welt besser zu verstehen. Zum Glück ist nicht jedes Studium so w...