Über mein Leben
Ich wurde im Oktober 1983 in Wien als Sohn einer Lehrerin und eines Ingenieurs geboren. Meine Eltern waren nicht reich, aber ständig berufstätig und hatten somit ein Einkommen, das unsere Bedürfnisse abdeckte. Ich kenne nicht die Situation, dass ich auf irgendetwas hätte verzichten müssen, weil wir uns das nicht leisten konnten. Somit bestand für mich nicht die Priorität, möglichst rasch selbst ins Erwerbsleben einzusteigen, aber es war mir wichtig, eine Ausbildung zu absolvieren, die mir ein gutes Einkommen bescheren würde. Deswegen habe ich Medizin, Medizinische Informatik und Computational Intelligence studiert und abgeschlossen. Nach einer kurzen Zeit als Turnusarzt bin ich nun seit über einem Jahrzehnt Software-Entwickler in der Privatwirtschaft und habe schon so viel Geld verdient, dass ich sicher nicht mehr in die Situation kommen werde, auf staatliche Sozialleistungen angewiesen zu sein.
Mein eigentliches Interesse gilt aber der Wissenschaft und dem Fortschritt der Menschheit. Am meisten interessieren mich Lebenswissenschaften. Durch das Medizinstudium habe ich ein gutes theoretisches Fundament erworben, und das Internet bietet zum Glück viele Möglichkeiten, sein Wissen zu erweitern und auf dem aktuellen Stand zu bleiben. Wissenschaft als Beruf würde eine Anstellung an einer Universität erfordern, diese habe ich nicht, also bleibt mir nur, ihr als Hobby nachzugehen. Immerhin habe ich an einigen Publikationen mitgewirkt, vor allem im Rahmen meiner Zusammenarbeit mit Dr. Uwe Rohr, und sogar eine Idee entwickelt, wie das Problem der Antibiotikaresistenzen gelöst werden könnte.
Der Transhumanismus dient als philosophisches Rahmenwerk des Ganzen. Allerdings ist mein Interesse an der Wissenschaft älteren Datums als meine Kenntnisnahme der transhumanistischen Philosophie. Meine Ansichten haben sich also unabhängig von denen der transhumanistischen Denker formiert. Es ist nur interessant, die Parallelen zu beobachten.
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