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Es werden Posts vom Oktober, 2024 angezeigt.

Intelligenzquotient und Besuch des Gymnasiums

Eigentlich bedeutet der Intelligenzquotient sehr wenig. Intelligenztests messen vorwiegend mathematische und sprachlogische Fähigkeiten. Tatsächlich ist es in Österreich so, dass Kinder, die in Sprachen und Mathematik gut sind, aufs Gymnasium kommen. Somit ist es sehr wahrscheinlich, dass die, die auf einem Gymnasium waren, auch einen überdurchschnittlichen Intelligenzquotienten haben. Intelligenztests spielen eher eine Rolle dabei, bei Personen in schwierigen Lebenslagen Begabungen festzustellen, wenn diese im normalen System aufgrund ihrer Lebensumstände nicht zurechtgekommen sind. Ein hoher Intelligenzquotient allein macht einen jedenfalls nicht zu einem "Einstein".

Facharbeitermangel und selektive Reproduktion

Ich habe oft gehört, dass man möglichst viel in seine Bildung investieren solle, weil sich das später im Leben auch wirtschaftlich verwerten lasse. Aber ist es wirklich so? Man sagt ja auch oft, es gebe zu wenige Facharbeiter - und zu viele Akademiker, die eigentlich besser ins System integriert werden könnten, wenn sie Facharbeiter wären. Könnte es sein, dass es nicht nur auf Bildung (also Wissen und erlerntes Können) ankommt, sondern auch auf Talente, die man von Geburt an entweder hat oder nicht? Würde es in diesem Fall nicht Sinn machen, gezielt die Reproduktion von Menschen mit wertvollen Eigenschaften zu fördern?

Talent für Logik

Ich habe schon als Kind gemerkt, dass mir alles leicht fällt, was mit Logik zu tun hat. Sei es Mathematik, sei es Sprachlogik – wie etwa das Erlernen und Anwenden von Grammatik- und Rechtschreibregeln. Ich machte die Erfahrung, dass vielen meiner Mitmenschen diese Dinge wesentlich schwerer fallen als mir und sie häufiger Fehler machen. Das habe ich zur Kenntnis genommen, im Grunde stimmt es mich aber traurig. Als Erwachsener wollte ich einen Intelligenztest ablegen, weil mich interessiert hat, wie gut ich in einem solchen Test abschneiden würde. Schon im ersten Test kam heraus, dass ich zu den obersten 1% der Bevölkerung gehöre. Später habe ich an Denksportwettbewerben teilgenommen, bei denen alle Teilnehmer zu der Spitze der Bevölkerung gehörten, und selbst in diesem erlesenen Zirkel sehr gute Plätze eingenommen. Es könnte sein, dass mein Sinn für Logik sogar nur so selten ist wie eine Person unter einer Million Menschen. Letzten Endes hat mir dieses Talent nur gebracht, dass ich mit ...

Politische Anliegen

Welche politischen Anliegen habe ich, die die neue Bundesregierung durchsetzen sollte? Mich interessiert hauptsächlich das Hochschulwesen. Ich bin nicht für eine Privatisierung der Universitäten, weil sie dann gewinnorientiert arbeiten müssten und Grundlagenforschung weniger gut möglich wäre. Wichtig wäre aber, dass es nicht mehr zu einer Bevorzugung von Parteigängern irgendeiner Partei oder Mitgliedern bestimmter Studentenverbindungen bei der Postenvergabe an den Hochschulen kommt. Dazu müssten die für das Personalwesen zuständigen Beamten ausgetauscht werden. Gut wäre natürlich, wenn es für mich einen Posten gäbe, an dem ich mich ganz meiner "Symbiont Conversion Theory" widmen und dazu auch experimentelle Forschung betreiben könnte.

Doktortitel und Nobelpreis

Wir leben sicher nicht in einer reinen Leistungs-, sondern zumindest teilweise auch in einer Statusgesellschaft. Jedenfalls strebte ich die ersten dreißig Jahre meines Lebens nach Status. Erst als ich meinen Doktortitel in der Tasche hatte, dachte ich überhaupt übers Geldverdienen nach. Vor meiner Einschulung erzählte mir meine Mutter einmal über Einstein, der so gescheit gewesen sei, dass man ihm den Nobelpreis gegeben habe. Als ich das hörte, dachte ich: Wenn Einstein den Nobelpreis dafür erhalten hat, dass er so gescheit gewesen ist, dann werde ich den Nobelpreis ebenfalls bekommen. Als ich später mit dem Medizinstudium anfing, kam dieses Thema erneut auf - immerhin handelt es sich bei Medizin ja um eine der Disziplinen, für die dieser Preis verliehen wird. Mir ging es aber immer weniger um den Preis als darum, an einem Projekt mitzuarbeiten, das für die Menschheit von so großer Bedeutung ist, dass es theoretisch nobelpreiswürdig wäre. Der Weg ist das Ziel!

Herausforderungen

Wie ich schon öfter geschrieben habe, stellte die Schule für mich keine große Herausforderung dar. Ich war in allen Fächern außer im Sport gut. Das Einzige, was mir nicht leicht fiel, war das wortwörtliche Auswendiglernen von Texten, aber das wurde kaum verlangt - die meisten Lehrer gaben sich zufrieden, wenn man den Stoff sinngemäß wiedergeben konnte. Meine Herausforderungen suchte ich mir vor allem mit Computeraktivitäten. Dazu gehörten einerseits natürlich Computerspiele, andererseits schrieb ich aber auch selbst Programme. Trotz meiner Kontakte zur Computerkunst-Demoszene wurde ich nie ein großer Künstler, weil man zum Coden von Demos nicht nur technisches Können braucht, sondern auch einen gewissen Sinn für Ästhetik. Dafür habe ich aber einmal an einer Size-Optimizing-Competition teilgenommen und sogar den ersten Platz erreicht. Außerdem stellte es anfangs schon eine Herausforderung dar, ein Diskmag zu machen, das es von Qualität und Textmenge her mit Imphobia aufnehmen konnte. In...

Der Grund, warum ich introvertiert bin

Der Grund, warum ich introvertiert bin, ist einfach der, dass ich als Kind oft mit meinen Äußerungen angeeckt habe, sei es, weil andere meine Meinungen nicht teilten, sei es, weil sie sie als beleidigend empfanden. Da habe ich eben beschlossen, lieber nichts zu sagen, als gemaßregelt zu werden. Warum ich oft angeeckt habe, liegt meines Erachtens vor allem daran, dass mir gewisse Dinge leichter gefallen sind als den meisten anderen Menschen.

Ich gehöre nicht zum "Establishment"

Einmal möchte ich festhalten, dass ich in Österreich sicher nicht zum "Establishment" gehöre. Zwar geht es mir grundsätzlich nicht schlecht, aber von denen, die im Land das Sagen haben, kennt mich fast keiner. Ich habe keinen Prominentenstatus inne. An der Universität haben mich die meisten Vortragenden nicht beachtet. Nur am Anfang meiner Studienzeit bin ich in den naturwissenschaftlichen Grundlagenfächern aufgefallen, weil ich fachlich sehr gut war, vor allem in Chemie. Am Ende wurde ich auch von einer Dozentin für Theoretische Informatik positiv wahrgenommen, und sie setze sich dafür ein, dass ich eine Doktorandenstelle bekomme, allerdings leider ohne Erfolg.

Atheismus und Theismus

Es ist eigentlich recht interessant, dass ich in Debatten über das Thema Religion in letzter Zeit oft die Partei der Gläubigen ergriffen habe, obwohl ich ohne religiöse Erziehung aufgewachsen und offiziell immer noch konfessionslos bin. Eine Zeitlang war ich eher auf Seite der Atheisten, weil ich glaubte, dass es Ziel der Wissenschaft sein müsse, alles wissenschaftlich zu erklären, und demnach im Weltbild eines Wissenschaftlers kein Platz für einen Gott sein dürfe. Dann habe ich aber erkannt, dass die Wissenschaft nur Aussagen über die physische Welt macht, obwohl es aber zumindest auch eine immaterielle Welt der Ideen geben muss, und dass die Wissenschaft nicht in der Lage ist zu beantworten, wer oder was die von ihr entdeckten Naturgesetze definiert hat. Somit kann die Wissenschaft gar nicht in der Lage sein, alles zu erklären. Ich bin also wieder zu einem Theisten geworden und halte Atheisten für geistig unreif.

Wie ich die Schulzeit überstanden habe

Diese Geschichte habe ich an sich schon einige Male erzählt. Ich habe von der Computerkunst-Demoszene zum ersten Mal gehört, als ich elf Jahre alt war. Da gab es nämlich ein Buch, das sich "PC Underground" nannte und von Mitgliedern der Demoszene geschrieben worden war. Was ich darin über die Szene las, faszinierte mich nicht. Was mich hingegen wesentlich mehr interessierte, waren die deutschsprachigen elektronischen Zeitschriften (Diskmags), die es damals gab. Sie standen nicht unmittelbar mit der Demoszene in Zusammenhang, sondern waren inhaltlich sehr breit aufgestellt. Es ergab sich dann, dass ich Mitherausgeber eines eigenen Diskmags wurde, und schließlich folgte ich dem allgemeinen Trend, sich inhaltlich auf Themen der Demoszene zu fokussieren. Aber die eigentlichen Demo-Kunstwerke haben mich nie großartig begeistert. Es ist müßig, Überlegungen anzustellen, wie sich meine Zeitschrift entwickelt hätte, wenn ich die Demoszene ignoriert hätte. Tatsache ist jedenfalls, dass...

Sollten Hochbegabte verpflichtet sein, etwas aus ihrer Begabung zu machen?

Früher hätte ich diese Frage mit einem "Ja" beantwortet. Aufgrund meiner Erfahrungen mit dem Medizinstudium und der Arbeitswelt denke ich darüber jedoch nun anders. Die Welt, in der wir leben, ist tendenziell eher bösartig. Selbst begabten Menschen werden viele Steine in den Weg gelegt, um ihre Ziele zu erreichen, auch, wenn diese Ziele altruistisch sind und eher anderen Menschen zu Nutzen kämen. Man ebnet auch sehr guten Leuten nicht ohne weiteres den Weg zum Arztberuf oder in die Forschung. Das heißt, dass es wahrscheinlich für manche Ziele notwendig ist, intelligent zu sein, um sie zu erreichen. Intelligenz spielt auf jeden Fall eine Rolle. Aber solange es Hürden gibt, an denen auch sehr intelligente Menschen scheitern können, kann man auf keinen Fall davon sprechen, dass es das System fördern würde, dass intelligente Menschen etwas aus ihrer Begabung machen. Demzufolge existiert auch keine moralische Verpflichtung.

My Activities as a Medical Scientist

I've decided to write a few words about my activities as a medical scientist. Basically, I'm a pure theorist. I don't have a lab and don't have patient data. I only have access to the literature and to computers. In the research group of my late friend and mentor Dr. Uwe Rohr, I evaluated the literature on the topic we focused on (steroidal hormones) and wrote summaries of our conclusions. In the end I generalized Uwe's ideas and coined the term "Symbiont Conversion". It's difficult to get my ideas published since most scientific journals accept only works that involve experiments, and my ideas are only theoretical. But I'll continue to read the literature and generate hypotheses. Even if scientific journals don't accept my works, I'll at least publish them online. As I'm not employed at a university, there's no necessity for me to get any number of articles published in scientific journals per year. I'm an absolutely independen...

Klientelwirtschaft an Universitäten

Als ich mein Medizinstudium abgeschlossen hatte, sah ich mir an, wer von den mir bekannten Studienkollegen eine Anstellung an der Universität bekommen hatte, und erkannte, dass es bis auf wenige Ausnahmen (Sub-auspiciis-Promovierte, Professorentochter) ausschließlich Personen waren, die der ÖVP nahestanden oder Mitglieder im CV waren. Ich schrieb damals einen ehemaligen Lehrer von mir an, der jetzt an der Popperschule unterrichtete und selbst CV-Mitglied war, und der meinte lapidar, es komme eben auch "auf das Soziale" an. Tatsächlich hatten meine Lehrer in der Volksschule und am Gymnasium immer mein Sozialverhalten kritisiert. Ich stimme aber nicht zu, dass es nur am Sozialverhalten liegt, wenn offenkundig Angehörige einer bestimmten Ethnie bzw. Religionsgemeinschaft bevorzugt werden. Man könnte zum Beispiel von Rassismus sprechen. Ich nahm Österreich immer als ein Land wahr, in dem jedem Staatsbürger entsprechend seiner Fähigkeiten alle Möglichkeiten offen stünden. Offenbar...

Missverständnis von Popper

Ein Mensa-Mitglied hat an Popper kritisiert, dass seine Philosophie angeblich ermögliche, dass jeder jeden Blödsinn behaupten und sagen könne, er sei eben noch nicht falsifiziert. Diese Kritik beruht aber auf einem Missverständnis, denn nach Popper ist die Wissenschaft sequenziell und immer nur eine Hypothese zu einem bestimmten Zeitpunkt gültig.

Debattenkultur

Bei Debatten über weltanschauliche Themen muss man bedenken, dass viele der Teilnehmer gar nicht die Möglichkeit haben, ihre eigene Meinung frei zu äußern. Jeder Mensch lebt in einer Gesellschaft und ist durch diese geprägt. Bei mir war es zum Beispiel so, dass mir nicht erlaubt war, eine Meinung zu äußern, die in starkem Kontrast zum Denken meines Vaters stand, solange mein Vater lebte. Das war teilweise insofern problematisch, als die Lehrer am Gymnasium wiederum andere Ideologien vertraten, die in Widerspruch zum Gedankengut meines Vaters standen. Seit mein Vater verstorben ist und ich nicht mehr Schüler bin, habe ich etwas mehr Freiheit. Es ist nach wie vor aber nicht klug, alles hinauszuposaunen, weil es immer noch passieren könnte, dass jemand etwas liest, der eine Entscheidung über meine Person zu treffen hat, und sich eine Meinungsäußerung zu meinem Nachteil auswirken könnte.

Sechs Jahre Symbiontenkonversionstheorie

Inzwischen sind mehr als sechs Jahre vergangen, seit ich meine Ideen zum Thema Symbiontenkonversion niedergeschrieben habe. Mein Paper wurde von allen wissenschaftlichen Journalen abgelehnt, an die ich es geschickt habe. Ich habe es lediglich auf meiner Homepage und in einigen Blogs sowie in der Vereinszeitschrift der ISPE veröffentlicht. Dabei kamen durchaus positive Reaktionen von Wissenschaftlern, und besonders die Leute vom Syncritic Institute finden meine Ideen sehr wertvoll. Nun bin ich dabei, ein Nachfolgepaper zu schreiben, das auch einige konkrete Vorschläge für Experimente enthalten soll. An welche Journale ich dieses Paper schicken werde, ist noch nicht klar. Jedenfalls soll der Text jetzt detailliert genug sein, um in einem Labor umgesetzt werden zu können. Sollte das Paper wieder abgelehnt werden, wird das ein schlechtes Licht auf den Wissenschaftsbetrieb werfen, denn es handelt von einer realistischen Lösung für das drängende Problem der Antibiotikaresistenzen. Eigentlich...

Wie lernt man?

Als ich mit meinem Medizinstudium angefangen habe, war mir völlig unklar, wie ich diese enorme Stoffmenge bewältigen sollte. Noch gut hatte ich in Erinnerung, wie während der Schulzeit meine Mutter verlangt hat, dass ich die Texte aus dem Biologieunterricht Wort für Wort wiedergebe. Ich scheiterte daran immer, konnte sie nur sinngemäß wiedergeben. Wie würde es dann an der Uni sein? Da ich mir denke, dass viele Studienanfänger ähnliche Probleme wie ich haben werden, habe ich mir gedacht, ich bin heute mal so selbstlos, dass ich erkläre, wie man an der Uni lernt, um sich effizient und effektiv auf die Prüfungen vorzubereiten. Zuerst sollte man sich alles gemütlich durchlesen. Dabei werden sicherlich auch hin und wieder Fragen aufkommen, die man sich aufschreiben sollte, um später dazu Recherchen anzustellen. Zur eigentlichen Prüfungsvorbereitung empfiehlt es sich, selbst Fragen zu formulieren, die den Stoff abdecken. Die Antworten auf die Fragen versucht man dann Satz für Satz zu lernen,...

Foundation of the demoscene

Quote: The scene has originally been founded by people (mostly on the autistic spectrum) who wanted to escape getting bullied for being nerdy. The C64 copy parties and everything that followed was our "safe space" as it is called these days, our escape from a hostily [sic] world. This is an interesting explanation of the demoscene. The quote is from Scamp. Scamp is several years older than me. Apparently in his youth computer nerds were still outsiders. I have not made this experience. Many of my classmates played computer games. Although I was the only one to already teach myself programming at age eight, several of my classmates started doing so at age twelve. And nobody was bullied for not being interested in sports.

Technische Neuerungen seit meiner Geburt

Obwohl ich nicht prominent bin, verspüre ich immer wieder den Drang, über mein Leben zu schreiben. Diesmal vielleicht eher in Hinblick auf die technischen Neuerungen, die es seit meiner Geburt (1983) gegeben hat, und die damit verbundenen Änderungen meiner Einstellung. An sich war ich ein kreatives Kind. Ich zeichnete viel, und nachdem ich meinen ersten Computer bekommen hatte, entwarf ich eigene Computerspiele. Dass ich dazu übergegangen bin, meine Freizeit großteils damit zu verbringen, mir Wissen anzueignen, ist eigentlich erst seit meiner (aus heutiger Sicht) zweiten Lebenshälfte so. Sicherlich hat das Studium an der Universität an dieser Einstellungsänderung eine Rolle gespielt, aber auch, dass heutzutage der Zugang zu umfangreichem Wissen viel leichter ist. Sollte ich Kinder haben und diese mir ähnlich sein, könnte es sein, dass sie noch in wesentlich jüngeren Jahren mit dem Wissenserwerb anfangen werden. Soeben habe ich eine Zeitungsmeldung gelesen, wonach die Deutschen im Schni...

The beginning of the end of the demoscene?

After several weeks of abstinence I've visitied Pouet.net again and what I've found is depressing: Not only is the future of Pouet.net uncertain, but also Untergrund.net and SceneCity will shut down soon. The only good news is that Scene.org will probably prevail. It is hosted by a university after all and has many mirror sites, so it is unlikely to ever shut down unless a large catastrophy happens. Is this the beginning of the end of the demoscene?

"Du hast Liberalismus nicht verstanden!"

"Du hast Liberalismus nicht verstanden!" hat mir einmal ein bekennender "Neoliberaler" zum Vorwurf gemacht. Es ist sicher so, dass ich einen anderen Zugang zu diesem Thema habe als viele, die sich selbst als liberal bezeichnen. Denn ich habe viele kennengelernt, die sich ärgern, dass sie so viele Steuern zahlen müssen, um das Wohlergehen derjenigen zu finanzieren, die wirtschaftlich nicht so erfolgreich sind. Sie fordern eine Politik, die auf mehr Eigenverantwortung setzt, sprich: Wer nicht so viel Erfolg hat, soll auf sich alleine gestellt sein und selbst irgendwie einen Weg finden, damit es ihm besser geht. Das bezeichnen sie als "Liberalismus". Mein Zugang zu einem Liberalismus ist aber ein anderer: Ich bin dafür, dass sich jeder Mensch entsprechend seinen Anlagen selbst verwirklichen kann. Dazu gehört vor allem, dass es niemanden geben darf, der ihm sagt, was er zu tun und zu lassen habe. Weder die Eltern noch irgendwelche Lehrkräfte oder Chefs sollten...

Studium der Medizinischen Wissenschaft

Nachdem ich mich heute gefragt habe, was mich am Medizinstudium eigentlich interessiert hat, und meine Konklusion war, dass mich von allen Prüfungsfächern nur Medizinische Biochemie wirklich interessiert hat, wobei es auch einige daran angrenzende Fächer gegeben hat, die nicht ganz uninteressant waren, habe ich mir überlegt, wie ein Studium der Medizinischen Wissenschaft aussehen würde, das meinen Interessen entspräche. Das Ergebnis ist ein Bachelorstudium, das sechs Semester dauert. Es sollte Absolventen mit sehr guten Noten erlaubt sein, gleich danach ein PhD-Studium anzuschließen. 1. Semester Medizinische Physik Medizinische Chemie Medizinische Biologie 2. Semester Medizinische Biochemie Medizinische Physiologie 3. Semester Funktionelle Pathologie Mikrobiologie 4. Semester Pharmakologie und Toxikologie Artificial Intelligence in der Medizin 5. Semester Statistik und Wahrscheinlichkeitstheorie Bioinformatik 6. Semester Wissenschaftstheorie Projektpraktikum mit Bachelorarbeit Seminar ...

Hinton did study physics

It's interesting that Geoff Hinton initially did study physics (a fact I wasn't aware of until now) but dropped out after the first year because the math the students were required to do was too complicated for him. In fact machine learning also requires some knowledge of higher mathematics; but it's likely not that difficult. In any case, probably I'd be talented enough for a math course for physics students.

ML vs. Algo

Actually I'm still not warm with machine learning. I prefer spending my time studying and developing algorithms. Perhaps I should try to conduct research in algorithms, like I did for my diploma thesis at the Vienna University of Technology. I've got an edition of the Algorithms book by Cormen, Leiserson, Rivest from my student days, which I'll take a look at again. Maybe it will inspire me to do something meaningful. As a matter of fact algorithms, formal logics and theoretical computer science are the things "for which my heart beats", as a German proverb says. Perhaps it would really be better to focus on the things I love instead of forcing myself to be interested in things I actually am not amazed at. 

Wissen aneignen

Ich habe eigentlich erst mit Beginn meines Medizinstudiums begonnen, mir viel Wissen anzueignen. Zuvor war ich eher kreativ tätig, indem ich viel schrieb, meine Zeitschrift gestaltete und von Zeit zu Zeit auch programmierte. Zu Beginn meines Medizinstudiums wusste ich noch gar nicht, wie ich mir solch große Stoffmengen merken sollte, wie bei den Prüfungen verlangt wurde. Das habe ich erst im Verlauf des Studiums gelernt.

What kept me occupied for 18 years

This website contains my major project that kept me occupied for 18 years: https://hugi.scene.org/ Even after I stopped making the magazine in 2014, I kept contributing demos and intros to the community. I also visited related websites every day and sometimes made postings to the forums. This has ended now. For some weeks I haven't been following the computer art community any more, and I've tried to spend my time learning about other things. A new chapter will start in my life. We will see whether I'll focus on professional software engineering for 100% or whether I'll return to academia and do some scientific work (which will also involve programming). In any case, what has fascinated me about demos was the technical challenge to create animations with music in just 64k or even 4k of code. I participated in a size optimizing contest myself and won first place, whereupon I organized thirty contests of that kind myself. Maybe I'll focus on artificial intelligence no...

Congrats to Geoff Hinton!

My dearest congratulations to Prof. Hinton for this year's Nobel Prize in Physics! As far as I know you are the first and only non-physicist to win the Prize, and you are also the first and only person in the world who has won both the Turing Award and the Nobel Prize. You definitely deserve the Prize because your research is moving the world. To the Nobel Committee: I would suggest renaming the Nobel Prize in Physics to "Nobel Prize in Physics or Computer Science" as this would enable many new opportunities. Mind that when Alfred Nobel was alive, computer science did not exist yet and Nobel was not able to anticipate its impact on the world.

Adok, 41

Heute feiere ich meinen 41. Geburtstag. Damit bin ich schon ein alter Herr. Noch bin ich mobil, noch bin ich geistig rege, aber wie lange noch? Ich kann mich noch gut daran erinnern, was ich vor einem Jahr gemacht habe. Zum einen habe ich damals das Buch "Einsteins Spuk" von Anton Zeilinger gelesen, gefolgt von einem Buch über die Stringtheorie von Michio Kaku. Damit glaubte ich, meine Kenntnisse der modernen Physik ein wenig aufzufrischen. Ich habe mir dann auch die Vorlesung "Einführung in die Physik I" von Paul Wagner auf YouTube angehört. Physik zu verstehen fällt mir ziemlich leicht. Ich merke auch an den Fragen des Publikums, dass ich die Materie besser verstehe als die meisten. Schade, dass ich kein abgeschlossenes Physikstudium habe. Vielleicht wird das ein Unterfangen für die Pension sein, sofern ich dann noch kognitiv fit sein werde. Zum anderen habe ich mich mit Longevity Medicine beschäftigt und die beiden Einführungskurse auf der Website longevity.degre...

miRNA und die Genexpression

Passend zum Nobelpreis habe ich heute erfahren, dass die Einnahme von Nahrungsmitteln wie Brokkoli die Konzentration von miRNA in menschlichen Zellen erhöhen kann. So erklären einige Forscher die vorbeugende Wirkung dieser Nahrungsmittel gegen Krebs. In Beziehung zu dieser Erkenntnis steht auch dieser Aufsatz von Dr. Uwe Rohr und mir: https://setpublisher.com/index.php/jpans/article/view/1903 Can Plants’ Ability for DNA Repair and Stress Defense be Used against Patients’ Circulating Tumor Cells? It was suggested that specific plants may reduce cancer's resistance to chemotherapy. Resistance inhibits apoptosis, as well as other fundamental anti-cancer protective mechanisms. Soy bean has been found to reduce cellular stress and repair DNA damage caused by drought or parasites, and can transfer this defense mechanism to other plant species as well. The aim of this study is therefore to conduct a systematic comparison of the effect of soy bean formulation (FSWW08) on gene expression in...

Eine wissenschaftliche Fragestellung

Eine wissenschaftliche Fragestellung, die mich schon seit meiner Schulzeit interessiert, betrifft die Fortbewegung von Mirkoorganismen wie zum Beispiel Amöben. Man lernt in der Schule, dass sie ihre Zellmembran aus- und einstülpen. Wie genau funktioniert das? Es ist durchaus anzunehmen, dass dabei auch quantenphysikalische Phänomene eine Rolle spielen.

Verkürzte Schulzeit

Wenn ich lese, dass es einem Elfjährigen gelungen ist, ein Bachelorstudium der Physik abzuschließen, dann denke ich mir, dass ich sicherlich ebenfalls in viel jüngeren Jahren einen hohen formalen Bildungsgrad hätte erwerben können. Aber dann darf man nicht vergessen, dass ich am Gymnasium Englisch gelernt hätte und diese Sprache wahrscheinlich nicht so gut beherrschen würde, wenn ich nicht acht Jahre Unterricht darin gehabt hätte. Außerdem war der naturwissenschaftliche Unterricht an meiner Schule nicht schlecht. Physik, Chemie und Biologie stellten eine gute Vorbereitung auf das Medizinstudium dar. Grundsätzlich bin ich nur der Meinung, dass man den Lehrstoff, den man in acht Jahren Gymnasium vermittelt bekommt, auch in sechs Jahren erlernen könnte. Wenn meine Schulzeit verkürzt gewesen wäre, hätte ich eben weniger Zeit für Sideprojects wie Hugi gehabt, aber das wäre auch nicht so wichtig gewesen.

Intelligenztests zu leicht?

Manchmal höre ich die Kritik an Intelligenztests, dass diese Tests zu leicht seien. Aufgrund des geringen Schwierigkeitsgrades dieser Tests wird die Mitgliedschaft bei Mensa kleingeredet. Das ist eigentlich unlogisch. Denn es ist egal, wie schwierig ein Test ist - unter der Annahme, dass die Tests dasselbe messen, also reproduzierbar sind, sind es eben immer die besten zwei Prozent der Probanden, die sich für Mensa qualifizieren, und unter dieser Annahme sollten das an sich immer dieselben Personen sein. Natürlich könnte es sich auch um eine falsche Annahme handeln.

Zwei Dinge fallen mir immer wieder auf

Zwei Dinge fallen mir immer wieder auf: Die Wenigsten sind in der deutschen Rechtschreibung so sattelfest wie ich. Während ich einen großen Teil meiner Zeit dafür verwende, mir Wissen anzueignen, sind andere nur bereit, etwas zu lernen, wenn man sie dazu zwingt. Da diese Unterschiede auch im Vergleich zu Mitgliedern von Hochintelligenzvereinigungen beobachtbar sind, sind sie nicht bloß mit dem IQ erklärbar.

Ausleseprozess angehender Forscher

Das Syncritic Institute ist der Meinung, dass Forschung von Personen mit einem IQ von 175 oder höher betrieben werden sollte. In unserem System arbeiten normalerweise nur Personen in der Forschung, die ein Doktorat haben. Um so weit zu kommen, ist man einem langen Ausleseprozess ausgesetzt. Dennoch haben Doktoren im Durchschnitt angeblich nur einen IQ von 125. Es gibt also viele Forscher, die nicht einmal IQ 130 haben. Was ist am System zu ändern, damit die Richtigen zum Zug kommen?

Studiengebühren in Amerika

Angesichts der hohen Studiengebühren in Amerika frage ich mich, ob ich überhaupt studiert hätte, wenn ich in Amerika geboren worden wäre. Schließlich bin ich intelligent genug, um mir Wissen aus Büchern im Selbststudium anzueignen. Außerdem kann man in Amerika in der IT-Branche auch ohne Studienabschluss einen gut bezahlten Job bekommen.

Python und Basic

Das, wofür Python häufig eingesetzt wird, könnte man auch mit Basic leicht machen, zum Beispiel die Verarbeitung von Zeichenketten. Ich habe gelesen, dass Python nur deswegen so populär geworden ist, weil Microsoft vernachlässigt habe, Basic zu promoten. Das finde ich interessant, weil ich mit der Programmiersprache Basic bzw. Quick Basic aufgewachsen bin. Damals hatte ich nicht den Eindruck, dass Microsoft zu wenig für Basic werben würde. Offenbar habe ich mich aber geirrt. Anscheinend muss man extrem viel Werbung betreiben, um ein Produkt bekannt zu machen - so gesehen, ist klar, warum ich mit meinen privaten Projekten außer Hugi bislang wenig Erfolg gehabt habe.

Eine Woche Abstinenz von Pouet.net

N un bin ich sicherlich schon seit einer Woche nicht mehr auf Pouet.net gewesen. Und: Ich vermisse es nicht. Mein Zugang zur Computerkunst-Community ("Demoszene") ist ein anderer als das der meisten Mitglieder. Die meisten haben irgendwoher Demos bekommen, waren davon begeistert und haben dann begonnen, selbst Demos zu entwickeln. Ich habe dagegen eine elektronische Zeitschrift (ein Diskmag) herausgegeben und bin irgendwann von Lesern animiert worden, mich schwerpunktmäßig der Demoszene zu widmen. An der Szene hat mich vor allem die Organisation fasziniert und wie die Leute miteinander kommunizierten. Demos selbst haben mich hingegen kaum beeindruckt. Das kann daran liegen, dass ich nicht so sehr der visuelle Typ bin und mich die Grafikeffekte und Animationen deswegen eher kalt lassen. Eine der wenigen Ausnahmen ist die Demo "Happiness is around the bend", in der sich Objekte ineinander verwandeln - das gefällt mir. Es gibt auch einige Demos, wo ich die Musik gern h...