Mein Selbstbild

Ich wurde im Oktober 1983 in Wien als Sohn einer Lehrerin und eines Ingenieurs geboren. Ich war noch sehr jung, als mein Vater für mich den Inhalt des Werkes "Logik der Forschung" von Karl Popper zusammenfasste. Seit damals wollte ich Wissenschaftler werden.

Mir fiel die Schule so leicht, dass ich immer sehr viel Freizeit hatte, in der ich mich hauptsächlich mit Computern beschäftigte. Aufgrund meines Interesses an der Entwicklung von eigenen Computerspielen begann ich im Alter von acht Jahren, mir das Programmieren im Selbststudium beizubringen. Mit zwölf wurde ich Mitherausgeber einer elektronischen Zeitschrift, die ich schwerpunktmäßig auf das Thema Computerkunst ausrichtete. Diese Zeitschrift fand tausende Leser und errang in einschlägigen Bestenlisten Spitzenplätze.

An dem Ziel, wissenschaftlich zu arbeiten, änderte sich nichts. Es war mir aber wichtig, eine Ausbildung zu absolvieren, die auch Geld bringt. So kam es, dass ich die Studiengänge Medizin, Medizinische Informatik und Computational Intelligence abschloss. Anschließend ging ich als Software-Entwickler in die Privatwirtschaft.

In der Freizeit war ich unter anderem Mitarbeiter in der medizinischen Forschungsgruppe von Dr. Uwe Rohr. Wir untersuchten den Zusammenhang zwischen Stress, Hormonen und dem Immunsystem. Nach Uwes Ableben generalisierte ich seine Ideen und entwickelte die Symbiontenkonversionstheorie, die besagt, dass Parasiten zu nützlichen Organismen umerzogen werden können. Das stellt unter anderem eine Alternative zu der Behandlung von bakteriellen Infektionskrankheiten mit Antibiotika dar und ist somit eine mögliche Lösung des Problems der Antibiotikaresistenzen.

Auch entwickelte ich mehrere Computerspiele, darunter eine Reihe von rundenbasierten, taktischen Rollenspielen im Stile von "Shining Force".

Ich habe in meinem Leben einige originelle Ideen gehabt und über diese Aufsätze geschrieben oder sie zu Computerspielen verarbeitet. Mein bisher bester Aufsatz ist "The Synthesis of Metaphysics and Jungian Personality Theory", den ich im Alter von 35 Jahren geschrieben habe. Stolz bin ich auch auf das Buch "Physik verstehen - Zusammenhänge erkennen statt auswendig lernen", das ich als 18-jähriger verfasst habe. 

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