Das Elend des Transhumanismus

Face it: All diese Ideen, die in dem 2023 erschienenen Buch "Homo Ex Machina" präsentiert werden, sind schon alt! Sei es Gene Editing, Kryonik, Longevity: Darüber wurde schon in den 1990er Jahren philosophiert. Für mich stellte es eine Motivation im Studium dar, einen Beitrag zur Umsetzung dieser Ideen zu leisten. Aber bis heute sind die meisten dieser Ideen eben nur Ideen geblieben. Gesetzliche Hürden und technische Schwierigkeiten stellen sich der Umsetzung in den Weg.
 
Tatsächlich ist die einzige Zukunftstechnologie, die bereits umgesetzt worden ist, die Künstliche Intelligenz.
 
Beim Gene Editing besteht die Schwierigkeit darin, dass die Keimbahntherapie in den meisten Ländern der Welt verboten ist. Mit somatischer Gentherapie lassen sich aber bestimmte Krankheiten nicht heilen.
 
Über Longevity habe ich vor kurzem im Prudentia-Blog geschrieben. Auch hier gibt es Ideen, umgesetzt wurde aber noch nichts.
 
Die Umsetzbarkeit der Kryonik (Wiederbelebung nach dem Tod) wage ich zu bezweifeln.
 
Die einzige biomedizinische Idee der Transhumanisten, die bald Realität werden könnte, ist das Brain-Computer-Interface.

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