Das Internet – von der „Demokratisierung des Wissens“ zum Überwachungsstaat à la 1984?

Wie wurde das Internet doch in den 1990er Jahren gefeiert: Der Zugang zu Wissen wurde auf einmal viel einfacher. Jeder konnte sich weiterbilden. Außerdem erreichte die Meinungsfreiheit ein neues Niveau: Jeder konnte eine Homepage erstellen und dort schreiben, was er wollte, für alle zugänglich.

Doch im Hintergrund werkten von Beginn an dunkle Mächte, die das Internet vor allem als eine Möglichkeit betrachteten, die Bevölkerung zu kontrollieren. Geheimdienste bauten umfangreiche Datenbanken über jeden einzelnen Einwohner dieser Welt auf, gestützt auf dem, was diese von sich im Internet preisgaben.

Wie realistisch denkende Menschen längst erkannt haben, stellt es nun ein Risiko dar, eine Homepage oder einen Blog zu betreiben: denn alles, was man von sich preisgibt, kann gegen einen verwendet werden.

Aber nicht nur das: Auch Postings auf Social Media oder anderen Kanälen können überwacht und ausgewertet werden.

Da die Menschen zunehmend mehr Zeit im Internet verbringen und viele Amtswege bereits online erfolgen, haben die dunklen Mächte immer mehr Möglichkeiten, Dinge über sie in Erfahrung zu bringen.

Uns einfachen Bürgern bleibt nur mehr die Möglichkeit, brav und konform zu sein.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Ehrliche Selbstdarstellung

Hochbegabung im Schulsystem

Wieder einmal: Uwe hatte Recht!