Kommunikationskanäle, die nicht so leicht zu überwachen sind

In den frühen 1990er Jahren war die Computerszene noch so organisiert, dass sie von der "realen" Welt deutlich getrennt war. Die Kommunikation erfolgte postalisch oder über spezielle Bulletin Board Systems, zu denen Nichteingeweihte keinen Zugang hatten. Dann verlagerte sich alles ins Internet und wurde quasi öffentlich. Die Websites, auf denen die Szener kommunizieren, sind frei zugänglich. Man muss nur wissen, wo man suchen muss. Und das spricht doch für eine gewisse Naivität. Denn jetzt kann auch die Szene staatlich kontrolliert werden. Aber anscheinend ist das den Szenern recht, denn sie haben auch unterstützt, dass die Computerszene ins Unesco-Weltkulturerbe aufgenommen werden soll (in einigen Ländern ist sie bereits nationales Kulturerbe).

Ich frage mich, ob die heutige Jugend über nicht so leicht überwachbare Kommunikationskanäle verfügt, wie sie die Computerszene der frühen 1990er Jahre hatte.

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