Mein Ausflug in die Medizin
Für das Medizinstudium habe ich mich nicht freiwillig entschieden. Sondern mein Vater hat mich dazu gezwungen, weil er wollte, dass sein Sohn Arzt werde.
Im Auswendiglernen war ich schon in der Schule nie gut gewesen. Es zeigte sich aber, dass man die Prüfungen auch bestehen konnte, wenn man den Stoff nur sinngemäß wiedergeben konnte, wenngleich man dafür meist keinen Einser bekommen hat.
Probleme hatte ich bei den Famulaturen beim Blut abnehmen. Da wusste ich, dass ich den Turnus nicht schaffen würde, denn im Turnus werden die jungen Ärzte hauptsächlich danach beurteilt, wie gut sie Blut abnehmen können. Tatsächlich habe ich zwar das Studium geschafft, nicht aber den Turnus.
Abgesehen vom ersten Studienjahr, in dem ich mein naturwissenschaftliches Wissen aufgefrischt und einige Wahlfächer absolviert habe, war das Medizinstudium vergeudete Zeit. Ich habe dadurch fünf Jahre verloren.
Kommentare
Kommentar veröffentlichen