Zukunftsperspektiven

Ich bin an sich ein ganz normaler Mensch. Von den meisten unterscheidet mich lediglich meine Bildung. Ich habe ein sehr breites und in einigen Bereichen auch in die Tiefe gehendes Wissen.

Wenn Künstliche Intelligenz viele Arbeitsplätze vernichten wird, wird das auch für mich eine Gefahr darstellen. Unter Umständen wird es durch die Künstliche Intelligenz aber auch wieder neue Arbeitsplätze geben, so dass ich überleben kann, wenn ich mich anpasse.

Von den ganzen Wissenschaften hat meiner Meinung nach eindeutig die Elektrotechnik in den letzten Jahrzehnten die größten Fortschritte gemacht. Übrigens habe ich mir gestern den Studienplan eines Elektrotechnik-Masterstudiengangs an der TU Wien angesehen und mit Erstaunen festgestellt, dass die Inhalte des Studiums zu 50% von Künstlicher Intelligenz handeln.

Die medizinischen Wissenschaften haben nicht derart viele Fortschritte gemacht. Wie man am Beispiel meiner eigenen Beiträge sieht, dauert es in diesem Fachgebiet offenbar relativ lange, bis neue Ideen aufgegriffen und umgesetzt werden.

Die Medizin ist als Ganze eher etwas für konservative Menschen. Das erkennt man auch am Einfluss der katholischen Bruderschaften an den Medizinischen Universitäten.

Das Informatikstudium ist eigentlich etwas für Leute, die Software entwickeln wollen. Diese Leute wenden die Erkenntnisse der Elektrotechniker an, ohne viel davon zu verstehen. Die Inhalte des Bachelorstudiums der Informatik haben sich seit meiner Zeit kaum geändert. Im Wesentlichen geht es immer noch hauptsächlich um Mathematik, Theoretische Informatik, Algorithmen, Computertechnik und Statistik. Bis jetzt war das Informatikstudium eine Goldgrube - das könnte sich aufgrund der Künstlichen Intelligenz ändern, bzw. werden Informatik-Absolventen nun andere Tätigkeiten ausüben als bisher.

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