Intelligenztests und Mensa
Intelligenztests wie der von Mensa verwendete sind für die Normalbevölkerung gedacht. Als promovierter Akademiker erreicht man in der Regel die volle Punktezahl oder zumindest fast die volle Punktezahl. Aussagekräftig sind da eher die so genannten High Range Tests.
Als ich Mensa beitrat, war ich gar nicht am Vereinsleben interessiert. Ich wollte nur wissen, ob ich den Aufnahmetest schaffe. Erst mit der Zeit machte ich mir den Besuch der Vereinstreffen zur Gewohnheit, um den Umgang mit Menschen zu üben. Durch Mensa lernte ich Dr. Uwe Rohr kennen, mit dem zusammen ich dann wissenschaftlich arbeiten durfte. Das hat zu meiner Selbstverwirklichung beigetragen. Es war das Einzige, was mir meine Mitgliedschaft bei Mensa wirklich gebracht hat.
Wenigstens habe ich durch Mensa gelernt, dass es auch Menschen mit überdurchschnittlich hohen Intelligenzquotienten gibt, die ganz anders als ich ticken. Während mein Berufswunsch bereits im Volksschulalter "Universitätsprofessor" war, gibt es bei Mensa auch einige, die das überhaupt nicht goutieren und die wollen, dass auch Hochintelligente in "normalen" Handwerksberufen arbeiten. Mit diesen Leuten konnte ich mich bis zum bitteren Ende nie einig werden.
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