Lebensqualität

Über die Lebensqualität habe ich mir bisher wenig Gedanken gemacht. Dabei wollte mein Vater, dass ich Medizin studiere, damit ich ein gutes Leben habe. Wenn ich an meine Erfahrungen als Famulant und Turnusarzt zurückdenke und das alles mit meinem derzeitigen Beruf vergleiche, dann bin ich aber der Meinung, dass es mir jetzt wesentlich besser geht.

Ich stehe nun im Leben. Im Grunde genommen stand ich immer im Leben, aber man sagt bei uns halt, dass man am Anfang lernt, um sich auf das Leben, das nachher kommt, vorzubereiten. Aber obwohl ich im Leben stehe, lerne ich nach wie vor! Das ist einfach in meinen Genen. So gesehen, ist der Unterschied zu meiner Vergangenheit ohnehin nicht sehr groß.

Wenn ich darüber nachdenke, ob meine Lebensqualität hoch ist, dann muss ich diese Ansicht bejahen. Ich habe wenig Stress und komme gut mit den Kollegen aus. Die Bezahlung passt auch. Meine Wohnungssituation ist ohnehin gut. Was will ich mehr? Nichts.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Ehrliche Selbstdarstellung

Hochbegabung im Schulsystem

Wieder einmal: Uwe hatte Recht!