Meine Existenz
Nach meiner Matura hatte ich richtige Existenzängste, weil ich mir nicht sicher war, ob ich in der Lage sein würde, meinen Lebensunterhalt selbst zu verdienen.
Heute weiß ich, dass meine Selbstzweifel nicht angebracht waren. Aber damals führte das eben dazu, dass ich dem Wunsch meines Vaters folgte und mit einem Medizinstudium anfing, obwohl ich eigentlich Programmierer werden wollte.
Das Medizinstudium ist nicht nur negativ zu sehen. Mich haben die molekularbiologischen und biochemischen Aspekte der Medizin durchaus interessiert. Auch heute noch lese ich gerne einschlägige Fachpublikationen.
Schade ist nur, dass ich mit diesem Studienabschluss so wenig anfangen kann, weil ich wegen meiner handwerklichen Ungeschicklichkeit nicht für den Arztberuf geeignet bin und es ansonsten wenig gibt, wofür Absolventen eines Medizinstudiums gebraucht werden.
Der Beruf des Software-Entwicklers macht mir Spaß. In diesem Beruf kommt es sehr darauf an, in was für einer Firma man arbeitet. Mit meinem derzeitigen Arbeitgeber habe ich ein Riesenglück gehabt.
Ob meine kreativen Freizeitaktivitäten bei anderen Menschen auf Interesse stoßen, weiß ich nicht. Aber es erfüllt zumindest mich mit einem warmen Herzen, wenn ich etwas geschrieben oder programmiert habe und es auf meine Homepage stellen kann.
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