Meine Beziehung zur Politik

Bereits im Volksschulalter habe ich mit dem Liberalen Forum sympathisiert, weil mir die Idee gefiel, dass jeder Mensch ein Individuum sei und das Recht auf Selbstverwirklichung habe.

Im Erwachsenenalter habe ich im Forum der damals existierenden Website Liberalismus.at diskutiert. Als dann Facebook aufkam, trat ich mit Politikern der Jungen Liberalen in Kontakt. Sie luden mich ein, der Partei beizutreten. Ich wurde dann bei der ÖH-Wahl 2011 Spitzenkandidat an der Medizinischen Universität Wien und habe zwei Jahre lang als Ersatzmandatar die Jungen Liberalen an der Universitätsvertretung der TU Wien repräsentiert.

Als die Jungen Liberalen zusammen mit einigen anderen Gruppierungen die neue Partei Neos gründeten, war ich zunächst skeptisch, weil mir das Parteiprogramm nicht zusagte. 2017 wollte ich aber die Möglichkeit nutzen, selbst für den Nationalrat zu kandidieren, und trat deswegen der Partei bei. Auch 2019 kandidierte ich, diesmal für die Europawahl. Danach aber nicht mehr, und so kam es, dass ich wieder austrat.

An der Politik interessiert mich eigentlich nur die Möglichkeit, für eine rationale Gesetzgebung einzutreten, die den Menschen möglichst viele Freiheiten lässt. Eventuell ist es schon gut so, dass ich nicht Berufspolitiker geworden bin, weil dieser Beruf mit vielen Verpflichtungen verbunden wäre, die mir nicht so viel Freude bereiten würden.

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