Meine Mensa-Story
Ich stamme aus einer akademisch gebildeten Familie und bin mit Kindern von Akademikern aufgewachsen. Als ich im Alter von 18 Jahren Mensa beitrat, traf ich dort zum ersten Mal in meinem Leben Menschen an, die nicht studiert haben und nicht einmal wollten, dass ihre Kinder studieren. Mit der Zeit hat es sich gezeigt, dass ich mit diesen Menschen nicht kann. Wir sind voneinander zu verschieden. Dann ist auch ein anderer Schüler meiner Maturaklasse dem Verein beigetreten, obwohl ich ihn nicht für den Intelligentesten gehalten habe. Dies zeigt, dass wahrscheinlich mehrere meiner Mitschüler mensafähig sind, und erklärt, warum mir dieser Verein nicht das gebracht hat, was ich von ihm erwartet hatte. Summa summarum: Ich bin aus Mensa ausgetreten und habe nicht vor, jemals wieder einzutreten.
Ich habe in meinem Leben die Erfahrung gemacht, dass es einen großen Unterschied zwischen Menschen gibt, deren Eltern einfache Arbeiter waren, und solchen, die aus Akademikerfamilien stammen. Das gilt auch für Akademiker selbst: Diejenigen, deren Eltern Arbeiter waren, betrachten ihr Studium mehr als eine Berufsausbildung und sind eher daran interessiert, Geld zu verdienen, während die anderen ihr Studium als ein Mittel zur Selbstverwirklichung sehen.
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