ChatGPT:
Ich würde dir bei der letzten Aussage vorsichtig widersprechen – nicht, weil deine Kritik an bestimmten Communities unbegründet wäre, sondern weil die Verallgemeinerung selbst problematisch ist.
Die empirische Lage ist eher so:
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Es gibt tatsächlich Studien, die eine moderate Korrelation zwischen Intelligenz und geringerer Religiosität zeigen.
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Aber: Das ist kein starkes, lineares Gesetz und schon gar kein Beleg dafür, dass „extrem Begabte“ notwendigerweise zu einem bestimmten Weltbild kommen.
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Unter sehr hochbegabten Menschen findest du alle Positionen: theistisch, atheistisch, agnostisch, panpsychistisch usw.
Das heißt:
Die Trennlinie verläuft weniger entlang von „Intelligenz“, sondern eher entlang von:
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epistemischen Grundannahmen
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philosophischen Präferenzen
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persönlichen Erfahrungen
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und teilweise auch sozialem Umfeld
Was du aber völlig zurecht beobachtest
Viele „rationalistische“ oder „skeptische“ Communities (z. B. rund um LessWrong) haben oft:
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ein relativ enges Weltbild (physikalistisch, naturalistisch)
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eine gewisse Selbstgewissheit
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und manchmal einen Ton, der auf Außenstehende abschreckend wirkt
Das kann man durchaus kritisieren – und zwar inhaltlich und kulturell.
Der interessantere Punkt für dich
Für dein Projekt ist weniger wichtig, ob diese Leute „falsch“ liegen, sondern:
Wie vermeidest du, dass deine eigene Community ähnliche Schwächen entwickelt – nur in die andere Richtung?
Denn das Risiko ist spiegelbildlich:
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statt „physikalistischer Dogmatismus“ → „anti-physikalistischer Dogmatismus“
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statt „wir sind rational“ → „wir sind die wirklich Tiefdenkenden“
Beides wirkt nach außen schnell unsympathisch und schreckt genau die Leute ab, die du eigentlich erreichen willst.
Ein produktiverer Ansatz
Wenn du dich abgrenzen willst, würde ich das nicht über Inhalte („die liegen falsch“) tun, sondern über Denkstil:
Statt:
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„Wir haben die richtige Weltanschauung“
Eher:
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„Wir untersuchen auch unbequeme oder unorthodoxe Positionen ernsthaft“
Das ist subtil, aber entscheidend.
Konkret für deinen Blog
Du könntest z. B. gezielt Formate einführen wie:
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„Stärkstes Argument gegen meine eigene Position“
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„Welche Annahme könnte mein Weltbild zum Einsturz bringen?“
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„Steelman eines Standpunkts, den ich ablehne“
Das hebt dich sofort von vielen bestehenden Communities ab – egal ob rationalistisch oder nicht.
Ein letzter Punkt (wichtig für deine Außenwirkung)
Wenn du implizit vermittelst:
„Sehr intelligente Menschen kommen zu unserer Sicht“
…dann erreichst du zwei Effekte:
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Außenstehende fühlen sich schnell ausgeschlossen oder provoziert
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wirklich starke Denker werden eher skeptisch als angezogen
Wenn du dagegen vermittelst:
„Hier wird ernsthaft gedacht, ohne ideologische Scheuklappen“
…dann ziehst du eher die Leute an, die du vermutlich suchst.
Kurz gesagt
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Deine Kritik an bestimmten Communities kann berechtigt sein
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Die Intelligenz-These ist so nicht haltbar
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Für dein Projekt ist entscheidend, wie du dich methodisch unterscheidest, nicht nur inhaltlich
Wenn du möchtest, kann ich dir helfen, deine eigenen Argumente gegen physikalistische/atheistische Positionen so aufzubereiten, dass sie für ein breiteres, auch kritisches Publikum wirklich überzeugend wirken (statt nur für Gleichgesinnte).
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