Selbstfindung - Meine Einstellung

Am 28. Mai habe ich geschrieben:
 
<<Seit dem Krankenstand hat sich meine Einstellung geändert:
1. Ich habe keine Ambitionen mehr, Wissenschaftler zu sein. Mit meinen begrenzten Möglichkeiten ist das illusorisch.
2. Ich habe auch wieder das Interesse verloren, mir Wissen einfach um des Wissen Willen anzueignen.
3. Ich beschränke mich wieder auf das, was mich bereits in meiner Jugend interessiert hat, also vor allem Computerspiele.
4. Mich interessiert nicht, wie hoch mein IQ ist, solange ich in der Lage bin, meine Ideen zu verwirklichen.>>
 
Inzwischen habe ich wieder von meinem "angeborenen Wissensdrang" und dem Interesse an einem Studium der Chemie oder der Physik geschrieben.
 
Nach einem längeren Gespräch mit ChatGPT über in Frage kommende Studiengänge habe ich mich jedoch besonnen: Ich habe schon viel zu viel studiert. Eigentlich hätte ich gar nicht studieren müssen - ich habe mir bereits in der Schulzeit genug Wissen und Können angeeignet, um als Programmierer arbeiten zu können. Im Grunde genommen habe ich nur studiert, um einen formalen Abschluss zu erwerben.
 
Es hat auch keinen Sinn, in die Ferne zu schweifen und über ein Studienfach nachzudenken, das mit dem, wo ich mich gut auskenne, wenig zu tun hat.
 
Ich sollte mir das, was ich am 28. Mai geschrieben habe, zu Herzen nehmen. Ich stelle immerhin etwas dar: Ich bin Computer-Künstler, der sich künstlerisch vor allem durch selbst entwickelte Computerspiele ausdrückt. Immerhin habe ich sogar ein eigenes "artist directory" auf dem Scene.org-Server!
 
Mehr oder etwas anderes muss ich gar nicht werden.
 
Das heißt, ich kann mit mir zufrieden sein. Wenn ich Lust habe, arbeite ich in meiner Freizeit an der Entwicklung eines Computerspiels. Die Beschäftigung mit Wissenschaft hat hingegen keinen Sinn.

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