Hochschulkarriere und Begabung
Zum Zeitpunkt meiner Matura glaubte ich noch, dass Hochschulen daran interessiert wären, hochbegabte Studierende als Mitarbeiter zu gewinnen. "Hochbegabt" durchaus im Sinne von "hoher Intelligenzquotient", wobei ich damals noch glaubte, dass Personen mit einem hohen Intelligenzquotienten ohnehin in Prüfungen gut abschneiden würden.
Als ich dann das Studium begonnen hatte, merkte ich bald, dass es den meisten Professoren nur ums Hinausprüfen ging. Wenn sie von einem den Eindruck hatten, dass man überdurchschnittlich intelligent sei, konnte es einem höchstens passieren, dass man besonders streng geprüft wurde. Mit der Zeit begriff ich, dass es bei einer Hochschulkarriere weniger um Intelligenz als um Sympathie geht.
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