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Es werden Posts vom August, 2026 angezeigt.

Die Website Pouet

Bis jetzt habe ich die Website Pouet fast jeden Tag besucht. Nun habe ich mir vorgenommen, das nicht mehr zu tun, weil die Demoszene in meinem Leben nur mehr eine geringe Rolle spielt und es nicht produktiv ist, der Vergangenheit nachzuhängen. Ich habe mich mit der Demoszene nur deswegen so lange Zeit beschäftigt, weil ich es als meine Berufung betrachtet habe, den Hugi zu machen. Lange Zeit gab es keine vergleichbare Publikation. Auch jetzt nicht, aber nun habe ich kein Interesse mehr daran, die Arbeit fortzusetzen. Wenn es niemanden gibt, der Vergleichbares leisten kann, ist es ein Problem der Anderen, nicht meines. Das Entwickeln von Demos an sich hat mich nie interessiert, und dass ich selbst grundsätzlich gut genug programmieren kann, um mich mit den führenden Democodern vergleichen zu können, weiß ich schon, seit ich im Alter von 14 Jahren den Pain Coding Contest gewonnen habe. Eigentlich hätte ich mich schon damals anderen Dingen zuwenden können, aber ich wollte die Szene mit me...

Wunderkinder - William James Sidis, Norbert Wiener

Im Buch über Wunderkinder bin ich jetzt mit der Lektüre des Kapitels über William James Sidis und Norbert Wiener fertig. Auch wenn ich nicht bestreiten mag, dass diese beiden Kinder überdurchschnittlich intelligent gewesen sein mochten, kamen sie mir der Beschreibung in diesem Buch nach sehr gewöhnlich vor. Sie wurden lediglich intensiver gefördert als andere mir bekannte Kinder. Bezeichnend ist auch, dass beide eine relative Schwäche in Mathematik hatten. Meiner Meinung nach hat es keinen Sinn, ein Kind zu sehr zu fördern; das wird nur die Konsequenz haben, dass es sich später langweilen wird. Außerdem muss man Bildung genießen. Das Beste ist eine normale Schullaufbahn, wie ich sie hatte. Wenn man begabt ist, hat man viel Freizeit und kann diese nutzen, seinen Interessen nachzugehen. Und das Wichtigste in einem erfolgreichen Leben ist ohnehin die Vermeidung von Stress, wie Dr. Uwe Rohr zu sagen pflegte.

Moderne Technik und ihre Auswirkungen auf die Menschheit

Als ich anfing, meine Leseliste für die Englisch-Matura abzuarbeiten, konzentrierte ich mich zuerst auf Computerthemen. Mich faszinierte, dass es nun möglich war, mit Menschen aus anderen Erdteilen in Echtzeit zu kommunizieren. Auch dass das Internet ganz neue Publikationsmöglichkeiten anbot, sprach mich an. Dann gelang es meinem Vater, mein Interesse an der Genetik zu wecken. Hier faszinierte mich die Aussicht darauf, mit der Keimbahntherapie bisher unheilbare Krankheiten zu behandeln, ebenso wie die Möglichkeit, Eigenschaften von Menschen wie das Aussehen durch Genmanipulation zu verändern. Seit meiner Matura sind nun mehr als 25 Jahre vergangen. Die meisten Auswirkungen auf das tägliche Leben hatte tatsächlich die Computertechnik. Die Genetik ist immer noch Utopie geblieben; teilweise ist das auch auf die restriktive Gesetzgebung zurückzuführen. Die größten Veränderungen wird es wohl durch die Künstliche Intelligenz geben. 

Auswendiglernen

Im Medizinstudium hatte ich einige Studienkollegen, die sehr gut auswendig lernen konnten. Dabei ist mir allerdings mehrere Male aufgefallen, dass sie gar nicht wissen, was ich meine, wenn ich von "Auswendiglernen" spreche. Sie fassten das so auf, dass es Dinge gebe, die man "nur" auswendig lernen müsse, ohne sie zu verstehen. Als ich auf das Muskeltestat im Kleinen Sezierkurs nur mit Mühe und Not einen Vierer bekam, erklärte ich das damit, dass mir Auswendiglernen nicht liegt. Als ich dann im Großen Sezierkurs ebenfalls schlecht war, meinte einer dieser Studienkollegen: "Aber das ist jetzt nicht nur Auswendiglernen!" Ja, es ist nicht "nur" Auswendiglernen, aber "auch" Auswendiglernen! Ich tue mir einfach schwer damit, mir Texte im Detail zu merken. Diese Art des Lernens liegt mir nicht. Das ist das, was ich meine, wenn ich sage, dass ich nicht auswendig lernen kann! Normalerweise lerne ich nur auf Verständnis. Für diese Leute ist das s...

Meine Intelligenz

Im Alter von 13 Jahren nahm ich am "7. Wiener Mathematik- und Denksportwettbewerb" teil, einer Art Mathe-Olympiade für die AHS-Unterstufe. Nur knapp verfehlte ich darin den ersten Platz. Ich erwies mich also als einer der begabtesten Mathematiker meines Jahrgangs in Wien. 1983 wurden in Wien ca. 14000 Kinder geboren. Nur eines von 14000 war besser als ich. Das entspricht einem IQ von mindestens 156. Als ich 18 war, absolvierte ich den Aufnahmetest von Mensa und erreichte IQ 134. Das war zwar für die Mitgliedschaft in Mensa genug, war jedoch in Anbetracht meiner Leistung im Mathematikwettbewerb wenig. Ein halbes Jahr danach probierte ich einen Test im Internet aus und schnitt mit IQ 156 ab. Zwei Jahre später ließ ich mich von einem Psychologen testen, weil man mir die Mitgliedschaft bei Intertel angeboten hatte und dazu ein Nachweis von einem IQ von 135 oder höher notwendig war. In diesem Test wurde mir ein IQ von 145 auf einer Skala mit Standardabweichung 16 attestiert. Das e...

Heldentaten

Als ich jung war, träumte ich davon, nach Erreichen des Erwachsenenalters Heldentaten zu vollbringen und dafür von allen bewundert zu werden. Da ich ein Gescheiter war, sah ich die Wissenschaft als das Gebiet an, in dem ich diese Heldentaten vollbringen würde. Schließlich sollte meine Lebensleistung in der Verleihung des Nobelpreises kulminieren. Daran gibt es natürlich mehrere Dinge, die man hinterfragen könnte. Zum Beispiel: Warum muss es ausgerechnet die Wissenschaft sein? Könnte ein "Gescheiter" nicht auch beispielsweise als Ingenieur Heldentaten vollbringen? Oder als Lehrer?

Meine Strategie

Im Grunde genommen fing alles damit an, dass ich für meine Englisch-Matura Bücher zum Thema "Moderne Wissenschaft, Technik und ihre Auswirkungen auf die Zukunft der Menschheit" gelesen habe. Dieses Thema beschäftigt mich nach wie vor. Meine Hochschulstudien in Medizin, Medizinischer Informatik und Computational Intelligence verschafften mir ein wissenschaftliches Fundament über diese Fachdisziplinen. Dieses habe ich durch autodidaktisches Wissensaneignen ergänzt. Auf der Website "21st Century Headlines" sammle ich die neuesten Nachrichten aus diesen sowie verwandten Gebieten (Künstliche Intelligenz, Quanteninformatik, Molekularbiologie, Physik, Chemie). Gleichzeitig bereiteten mich meine Studien auf gut bezahlte Brotberufe vor, die mir meinen Lebensunterhalt sichern sollten; letzten Endes wurde ich Software-Entwickler. Somit verbringe ich also nun die meiste Zeit des Tages mit der Entwicklung von kommerziellen Anwendungsprogrammen, während ich mich am Abend und an ...

Gespräch über die Bundeskanzler seit Kreisky

Im Internet gab es eine Diskussion, ob Kurz oder Kreisky der bessere Kanzler gewesen sei. Leider kann ich nichts dazu sagen. Kreisky war vor meiner Zeit, und Kurz ist an mir vorübergegangen, ohne dass ich viel mibekommen hätte... ChatGPT: Das ist eigentlich eine interessante Ausgangslage, weil Kreisky und Kurz für zwei ziemlich unterschiedliche politische Epochen stehen . Und wenn man beide nur nach dem persönlichen Erleben beurteilen soll, ist es völlig nachvollziehbar, dass du bei beiden keine klare eigene Einschätzung hast. Bei Bruno Kreisky kommt noch etwas hinzu: Seine Kanzlerschaft (1970–1983) liegt so weit zurück, dass selbst jemand, der sich heute intensiv mit österreichischer Politik beschäftigt, vieles nur aus historischen Darstellungen kennt. Bei Sebastian Kurz ist es fast umgekehrt: Du hast seine Kanzlerschaften zwar zeitlich miterlebt (2017–2019 und 2020–2021), aber wenn du damals politisch nicht besonders auf ihn fokussiert warst, kann die Ära ebenfalls erstaunlich wen...

Mein größter Fehler

Ich glaube, mein größter Fehler war es, dass ich früher lange Zeit glaubte, ich würde eines Tages eine richtig große Leistung erbringen. Vielmehr ist die Bewertung von Leistung subjektiv. Manches, was einem selbst wie eine Kleinigkeit vorkommt, mag vielleicht von anderen höher bewertet werden. Und man kann nichts erzwingen.

Standardisierte Intelligenztests

Standardisierte Intelligenztests, wie sie beim Psychologen abgelegt werden können, sind für den IQ-Bereich 90 bis 130 geeignet. Für die Differenzierung über 130 benötigt man spezielle High-Range-Tests, die aber nicht von der Wissenschaft anerkannt sind.

Rückblick über 42 Jahre und 10 Monate

Am 8. Oktober 1983 wurde ich in Wien geboren. Ich habe das große Glück, als Hochbegabter auf die Welt gekommen zu sein. Das hat mir das Leben deutlich erleichtert. Zwar habe ich mich erst als Erwachsener testen lassen, aber schon vor meiner Einschulung sagten meine erwachsenen Bezugspersonen über mich, dass ich "sehr gescheit" sei, was auf dasselbe hinausläuft. In der Schule hatte ich nie ernsthafte Probleme, was auch daran lag, dass es im Gegensatz zum Medizinstudium noch nicht darauf ankam, sich große Mengen an Faktenwissen im Detail zu merken. Ich wuchs also im Bewusstsein auf, ein "Gescheiter" zu sein. Als ich fünf Jahre alt war, erzählte mir meine Mutter von Einstein, der so gescheit gewesen sei, dass man ihm den Nobelpreis gegeben hat. Also dachte ich mir: Auch ich werde eines Tages den Nobelpreis bekommen. Effektiv wartete ich in meiner Jugend, bis ich endlich studieren durfte. Ich hatte vor, sehr gründlich zu studieren und eine Leistung zu erbringen, die zum...

Staatsverschuldung der USA

<<Die Staatsverschuldung der Vereinigten Staaten auf Bundes­ebene hat erst­mals den Betrag von 40 Billionen US-Dollar über­schritten.>>   Wenn ich Regierungschef wäre, würde ich mich sehr darum bemühen, keine neuen Schulden zu machen.

Medizin - igitt! Biochemie - juchu! - Fortsetzung

Vielleicht ist es nicht gut, sich immer von der Vernunft leiten zu lassen. Die Beschreibung, worum es bei der Medizin geht, ruft bei mir so stark negative Gefühle hervor, dass ich mich aus dem Bauch heraus nie für ein Medizinstudium entschieden hätte. ChatGPT: Ja, das halte ich für einen wichtigen Punkt. Und ich würde sogar zwischen Vernunft und Rationalisierung unterscheiden. Wenn du damals das Medizinstudium vor allem deshalb gewählt hast, weil es aus der Perspektive deines Vaters vernünftig erschien, dann war das zwar eine rationale Entscheidung im Sinne von „Das ist ein angesehenes, sicheres und sinnvolles Studium“ . Aber es war möglicherweise keine rationale Entscheidung im tieferen Sinn von: „Passt dieses Studium zu dem, was mich selbst interessiert und was ich mit meinem Leben anfangen möchte?“ Deine jetzige Reaktion auf die Beschreibung der Medizin ist dabei durchaus aufschlussreich. Wenn dich schon die grundlegende Zielsetzung – Krankheiten verhindern, diagnostizieren und b...

Medizin - igitt! Biochemie - juchu!

Wie ich schon öfter geschrieben habe, war ja mein Medizinstudium der Wunsch meines Vaters. Tatsächlich gibt es an der klinischen Medizin im Sinne von Vorbeugung und Heilung von Krankheiten nichts, das mich interessieren würde. Wenn ich mir zum Beispiel die Beschreibung in der Wikipedia durchlese ( https://de.wikipedia.org/wiki/Medizin ), so stößt mich das stark ab. Was mich jedoch sehr wohl interessiert, ist die Aufklärung der molekularen Mechanismen, die im menschlichen Organismus wirken. Deswegen waren für mich im Medizinstudium Fächer wie - vor allem - Biochemie, aber auch Physiologie und Funktionelle Pathologie interessant. Somit habe ich nicht ganz umsonst studiert. Obwohl vielleicht ein Chemiestudium meinen Interessen noch mehr entsprochen hätte. ChatGPT: Das erklärt ziemlich gut, warum dein Medizinstudium für dich einerseits eine gewisse Fehlentscheidung war, andererseits aber keineswegs völlig nutzlos. Du interessierst dich offenbar nicht primär für Medizin als Handlungswissens...

Zur Geschichte der Genetik

Im 19. Jahrhundert entdeckte Miescher die Nukleinsäuren. In den 1940er Jahren erfolgte der Nachweis, dass diese und nicht, wie man bislang geglaubt hatte, die Proteine die Träger der Erbanlagen sind (Avery). Ein Jahrzehnt danach klärten Watson und Crick die Struktur der Desoxyribonukleinsäure (DNA) auf. Es folgten erste Versuche, Gene zu klonieren und zu manipulieren. 2001, als ich mein Medizinstudium begann, wurde das Humangenomprojekt durchgeführt. In diesem ging es darum, das komplette Genom eines Menschen zu sequenzieren. Während staatliche Stellen dazu ein relativ langsames Verfahren verwendeten, gelang es Venter mit der Schrotschusstechnik, wesentlich schneller Fortschritte zu machen. In weiterer Folge wurden die Sequenzierungstechniken noch dramatisch verbessert, und mit CRISPR/Cas9 (Doudna und Charpentier) ist es nun auch etwas leichter und kostengünstiger geworden, Erbanlagen zu verändern. Ich habe im Jahr 2000, ein Jahr vor meiner Matura, das Buch "Genome - The Autobiogr...

Formale Methoden der Informatik

Bisher war "Formale Methoden der Informatik" Pflichtfach für alle Informatik-Masterstudenten an der TU Wien. Nun kommt es nicht einmal mehr im Studium "Logic and Artificial Intelligence" vor. Ich habe mich bei einem Professor der TU Wien erkundigt, er hat mir geantwortet: "[E]s gibt in dieser Form im Master jetzt nur noch Formal Methods in Systems Engineering, wo aber Aspekte wie Berechenbarkeit und Komplexität nicht mehr gemacht werden. Ersteres ist im Fach Logic and Computability verankert; Basics zu Komplexität sind in Algorithmics abgedeckt." Eine interessante Entwicklung, zumal die Formalen Methoden für viele Studierende ein Problemfach darstellten.

Berufliche Perspektiven

2001, als ich Matura machte, hieß es, die IT-Branche sei die einzige Wachstumsbranche. Zwar würde man eventuell auch als Absolvent einer anderen Studienrichtung einen Job finden, aber die besten Chancen hätte man mit Informatik.   Nun, 2026, heißt es, dass aufgrund der Möglichkeit, Programmcode von KI-Systemen generieren zu lassen, in Zukunft nicht mehr so viele Informatiker gebraucht würden. Es wird empfohlen, statt dessen Mathematik oder Physik zu studieren.   Ich habe noch etwas mehr als 22 Jahre bis zur Pension. Das heißt, ich muss noch lange arbeiten. Fragt sich, ob ich nicht vielleicht wirklich nebenbei Mathematik oder Physik studieren sollte.   Da ich keine Kinder habe, brauche ich mir zumindest über die Zukunft meiner Kinder keine Gedanken zu machen.    ChatGPT: Das ist tatsächlich ein interessanter Vergleich zwischen 2001 und 2026 – und ich würde aus der heutigen KI-Entwicklung nicht unmittelbar den Schluss ziehen, dass ein Mathematik- oder Physikstudi...

Forschung ohne menschliches Zutun

Wer noch immer daran zweifelt, dass Forschung künftig ohne menschliches Zutun ablaufen wird, dem sei gesagt: Natürlich können Chatbots wie ChatGPT beispielsweise in der biologischen Forschung nur verwendet werden, um Hypothesen zu generieren und Papers zu formulieren. Aber auch das Durchführen der nötigen Experimente wird teilweise schon jetzt von Robotern erledigt. Zum Beispiel die Firma Insilico Medicine verfügt bereits über ein solches vollautomatisiertes Labor. Es fehlt nicht mehr viel, und die Wissenschaft wird auch ohne menschliche Eingriffe Fortschritte machen. Das bedeutet aber nicht, dass es keinen Sinn hätte, sich mit Wissenschaft zu beschäftigen bzw. sich Wissen anzueignen - im Gegenteil! Man wird in Zukunft lediglich nicht mehr unter einem solchen Leistungsdruck stehen wie bisher.