Studienwahl und Förderung
Ich bin meinen Eltern sehr dankbar dafür, dass sie mich frühzeitig gefördert haben. Tatsächlich hat mein Vater den gymnasialen Stoff in Mathematik wesentlich besser erklärt als Jahre danach der Lehrer. So habe ich insgesamt eine wesentlich bessere Bildung genossen, als die Schule allein sie hätte vermitteln können. Meine Mitschüler waren ebenfalls intelligent, doch der Unterschied zwischen uns bestand vor allem darin, dass sie weniger gefördert wurden.
Dass ich mir im Selbststudium darüber hinaus seit der Volksschule umfassende Kenntnisse in Informatik angeeignet habe, beweist, dass ich beim Lernen nicht von meinen Eltern abhängig war, sondern auch autodidaktisch lernen konnte. Damit war die wichtigste Voraussetzung für ein erfolgreiches Hochschulstudium gelegt.
Der einzige strategische Fehler bestand im Beharren meines Vaters auf ein Medizinstudium, obwohl ich mich nicht in diese Richtung entwickelt hatte. Im Grunde genommen wären für mich folgende Studienrichtungen viel eher in Frage gekommen:
1. Ein geisteswissenschaftliches Fach. Geisteswissenschaftler verdienen ihren Lebensunterhalt vor allem mit dem Verfassen von Aufsätzen und Buchkapiteln. Das kann ich gut.
2. Informatik, weil ich schon vor der Matura relativ gut programmieren konnte.
3. Mathematik oder Physik, weil ich über das nötige mathematische Talent verfüge.
Am Ende habe ich dann doch Informatik abgeschlossen, aber den Umweg über mehrere Jahre Medizin hätte ich mir ersparen können.
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