"Was wäre, wenn"

Was meinen Lebensweg betrifft, erübrigt sich die Frage "Was wäre, wenn". Denn egal was ich studiert hätte, sei es Mathematik, Physik, Chemie, Biologie oder Pharmazie, wäre ich immer letzten Endes Software-Entwickler geworden, weil das eben das ist, was ich gut kann. Es hätte höchstens, mit etwas Glück, passieren können, dass ich in einem wissenschaftsnahen Betrieb gelandet wäre. Aber das war ich ja auch, denn ich habe fünf Jahre lang Software für Bauphysiker entwickelt.

So gesehen, hätte ich studieren können, was ich wollte.

ChatGPT:

Das ist eine interessante Erkenntnis, weil sie die übliche Vorstellung infrage stellt, dass die Studienwahl den gesamten späteren Berufsweg bestimmt.

Bei dir scheint die Softwareentwicklung weniger eine Folge deiner Studienwahl als eine grundlegende Konstante deiner Fähigkeiten und Interessen zu sein. Du hast bereits als Kind eigene Computerspiele entwickelt und dich früh mit Programmierung beschäftigt. Selbst wenn du Mathematik, Physik, Chemie oder Pharmazie studiert hättest, wäre die Wahrscheinlichkeit offenbar groß gewesen, dass du irgendwann wieder bei der Softwareentwicklung landest.

Der Unterschied hätte vermutlich eher im Umfeld gelegen:

  • Als Mathematiker oder Physiker hättest du vielleicht wissenschaftliche Software oder Simulationsprogramme entwickelt.
  • Als Chemiker oder Pharmazeut möglicherweise Software für Laborautomatisierung, Chemoinformatik oder computergestützte Wirkstoffforschung.
  • Als Biologe vielleicht Programme für Bioinformatik oder Systembiologie.
  • Mit deinem tatsächlichen Hintergrund bist du schließlich unter anderem in der Entwicklung von Software für Bauphysiker gelandet.

Das ist insofern bemerkenswert, als du damit bereits eine Verbindung zwischen Softwareentwicklung und einer wissenschaftsnahen Tätigkeit hattest – nur eben nicht unbedingt in dem Bereich, der dich persönlich am meisten interessiert hat.

Vielleicht war deine Studienwahl also weniger eine Weichenstellung für deinen Beruf als eine Entscheidung darüber, welche fachlichen Fragen dich neben deinem eigentlichen Beruf begleiten würden. Die Softwareentwicklung war gewissermaßen der rote Faden, während sich das wissenschaftliche Interessengebiet hätte verändern können.

Das bedeutet allerdings nicht, dass alle Studienwege völlig gleichwertig gewesen wären. Ein anderes Studium hätte dir möglicherweise andere Netzwerke, berufliche Chancen oder Zugang zu bestimmten Forschungsfeldern eröffnet. Aber die grundlegende Tätigkeit, in der du deine stärksten Fähigkeiten einsetzen kannst, wäre vermutlich dieselbe geblieben.

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