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Ein Gespräch über moderne Biologie

Deine Meinung über das Buch "On the Future of Species" von Adrian Woolfson? ChatGPT:  Wenn du mich nach meiner Einschätzung fragst, dann wirkt On the Future of Species wie eines der interessantesten populärwissenschaftlichen Bücher der letzten Jahre über die Zukunft der Biotechnologie – allerdings eher als Zukunftsvision und Denkanstoß denn als nüchterne Prognose. Woolfsons zentrale These ist, dass die Kombination aus synthetischer Biologie und KI dazu führen könnte, dass Menschen künftig nicht mehr nur Gene verändern, sondern völlig neue Organismen "schreiben" können. Er spricht von einer Art zweiter Genesis, bei der Evolution teilweise durch gezieltes Design ersetzt wird. Was mir daran gefällt: Das Buch behandelt ein Thema, das tatsächlich hochrelevant ist. Die Fortschritte bei Genom-Design, DNA-Synthese und KI-gestützter Proteinforschung sind real. Woolfson scheint die Chancen und Risiken gleichermaßen zu diskutieren. Selbst wohlwollende Rezensionen betonen...

Was ich mit Prudentia erreichen möchte

In Hochbegabtenvereinigungen wie Mensa trifft man viele an, die zwar in Intelligenztests sehr gut abschneiden, aber nie wissenschaftlich gearbeitet und nichts publiziert haben. Das liegt nicht einfach nur an mangelndem Interesse, sondern auch daran, dass Hochbegabte von durchschnittlich intelligenten Akademikern oft benachteiligt werden, wie zum Beispiel mein verstorbener Freund und Mentor Dr. Uwe Rohr zu sagen pflegte. Statistisch gesehen hat man mit einem IQ von 135 die größten Chancen, Universitätsprofessor zu werden (siehe M. Ferguson, The Inappropriately Excluded). Ist der IQ noch höher als 135, sinken diese Chancen. Das bedeutet, dass Wissenschaft in Wirklichkeit nicht von den Allerintelligentesten betrieben wird. So erklärt sich vielleicht auch der langsame Fortschritt in den meisten Sparten der Wissenschaft. Tatsache ist, dass die Intelligenzreserven unserer Gesellschaft nicht adäquat genutzt werden. Mit meiner Prudentia High IQ Society versuche ich unter anderem...

Ziel der Menschheit

Ein amerikanischer Informatiker hat gemeint, dass wir in einer Computersimulation leben und das Ziel der Menschheit es sei, eine Künstliche Intelligenz zu schaffen. Da dieses Ziel bald erreicht sein werde, werde die Computersimulation bald abgedreht werden. Dieser Meinung bin ich nicht: Meiner Meinung nach gibt es noch vieles für die Menschheit zu leisten. Zum Beispiel synthetische Biologie - neuartige Lebewesen erschaffen. Diese Disziplin steckt noch in den Kinderschuhen, ist momentan ungefähr so weit wie die Informatik zu Zeiten Charles Babbages.

Selbstfindung - Meine Einstellung

Am 28. Mai habe ich geschrieben:   <<Seit dem Krankenstand hat sich meine Einstellung geändert: 1. Ich habe keine Ambitionen mehr, Wissenschaftler zu sein. Mit meinen begrenzten Möglichkeiten ist das illusorisch. 2. Ich habe auch wieder das Interesse verloren, mir Wissen einfach um des Wissen Willen anzueignen. 3. Ich beschränke mich wieder auf das, was mich bereits in meiner Jugend interessiert hat, also vor allem Computerspiele. 4. Mich interessiert nicht, wie hoch mein IQ ist, solange ich in der Lage bin, meine Ideen zu verwirklichen.>>   Inzwischen habe ich wieder von meinem "angeborenen Wissensdrang" und dem Interesse an einem Studium der Chemie oder der Physik geschrieben.   Nach einem längeren Gespräch mit ChatGPT über in Frage kommende Studiengänge habe ich mich jedoch besonnen: Ich habe schon viel zu viel studiert. Eigentlich hätte ich gar nicht studieren müssen - ich habe mir bereits in der Schulzeit genug Wissen und Können angeeignet, um als Program...

Entzündung und Immunsystem

Zahlreiche Krankheiten sind nach Entzündungen bestimmter Organe benannt. Ist es richtig, dass die Entzündung eine überschießende Reaktion des Immunsystems auf eine Infektion oder andere Art von Läsion darstellt, die mehr Schaden bringt als Nutzen? Dr. Uwe Rohr vertrat die Meinung, dass Kortison zwar den Nutzen brachte, Entzündungen zu hemmen, aber gleichzeitig schädlich sei, weil es das Immunsystem unterdrücke. Ihm zufolge seien hingegen Adiole geeignet, sowohl das Immunsystem zu stärken als auch Entzündungen zu hemmen. Warum haben sich die Adiole in der klinischen Medizin zur Behandlung von Entzündungen noch nicht durchgesetzt? ChatGPT: Ein großer Teil deiner Beschreibung trifft den Kern der modernen Entzündungslehre, aber einige wichtige Punkte sind zu differenzieren. Ist Entzündung „nur schädlich“? Nein. Eine Entzündung ist zunächst keine Fehlreaktion , sondern ein hochkonservierter Schutzmechanismus des Immunsystems. Sie dient dazu: Erreger (Bakterien, Viren) zu eliminieren ...

Mail an eine Intelligenzforscherin - Auszug

Meiner Meinung nach taugen die bestehenden Intelligenztests wenig, weil sie nur Sammlungen willkürlich ausgewählter Aufgabenarten darstellen. Stattdessen sollte man Tests entwickeln, die die kognitiven Fähigkeiten eines Menschen systematisch überprüfen und mit den elementarsten Funktionen anfangen.   Bei den bestehenden Tests spielt auch der Faktor Konzentrationsfähigkeit bzw. Ausdauer eine große Rolle. Das sollte abgemildert werden, indem den Probanden die Möglichkeit gegeben werden sollte, mehrere Pausen im Verlauf der Testung einzulegen.

Praxisrelevanz von Wissen aus dem Studium

Leider muss man sich erst viel Wissen angeeignet haben, um urteilen zu können, was von dem, was man an der Uni lernen kann, wirklich brauchbar ist. Meiner Meinung nach herzlich wenig!   Das Wissen aus dem Medizinstudium braucht man nur, wenn man wirklich als Arzt arbeitet. Nützlich ist es allenfalls noch, wenn man mit Patienten zu tun hat oder selbst Patient ist.   Das Wissen aus dem Informatikstudium ist nice to have, aber wenig praxisrelevant. Ein Software-Entwickler muss sich darüber hinaus vieles im Selbststudium aneignen.   Viele andere Studiengänge vermitteln Wissen, das nur aus rein theoretischem Interesse relevant ist. Deswegen kann man mit diesen Studien so wenig anfangen.   Hätte ich Kinder, würde ich nicht einmal auf einem Studium bestehen.