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Parteien verbieten?

Kommentar zu https://www.tagesspiegel.de/politik/in-vielen-bereichen-kein-unterschied-mehr-knobloch-sieht-parallelen-zwischen-afd-und-hitlerpartei-nsdap-15957825.html : Zwar kann man eine Partei verbieten, aber man kann nicht ihre Wähler beseitigen. Wenn es eine Partei nicht mehr gibt, werden ihre Wähler andere Parteien wählen, vor allem solche, die ähnliche Positionen vertreten. Aus Anhängern einer zuwanderungskritischen Partei wird man über Nacht keine Fans von "Multikulti" machen können.

Spezielle Fähigkeiten

<<Ist es heutzutage weniger erstrebenswert, zu studieren? Das behauptet zumindest der Geschäftsführer des einflussreichen Technologiekonzerns Palantir, Alex Karp. In einem Gespräch mit ­Axios sagte er, dass ein Absolvent der US-amerikanischen Elite-Universität Yale mit einem hohen IQ und breitem Allgemeinwissen so gut wie verloren sei, solange er nicht auch über spezielle Fähigkeiten und Wissen verfüge.>> Quelle: https://www.furche.at/bildung/ki-angriff-auf-akademiker-lohnt-es-sich-noch-zu-studieren-18938042 Ich war mir immer dessen bewusst, dass Intelligenz und Allgemeinbildung nicht genügen, um im Berufsleben Erfolg zu haben. Deswegen habe ich auch meine Fähigkeiten als Programmierer kultiviert.

Kandidatur für ein politisches Amt

Ich habe 2017 und 2019 die Möglichkeit genutzt, die mir die Partei NEOS geboten hat, für die Nationalratswahl bzw. für die Wahl zum Europäischen Parlament zu kandidieren. Zwar entsprach meine Denkweise nicht immer der offiziell von NEOS vertretenen Meinung, doch wies diese Partei noch die meisten Übereinstimmungen mit meinen Ansichten auf. Ein Engagement für eine andere Partei ist derzeit unrealistisch, weil es zu viele Verrenkungen erfordern würde. NEOS möchte ich auch nicht mehr unterstützen, weil es mir nicht gefällt, dass sie dem Social-Media-Verbot zugestimmt haben. Realistisch gesehen verfüge ich daher im Moment über keinerlei Möglichkeiten, für ein politisches Amt zu kandidieren. Ich muss die weiteren Entwicklungen abwarten; vielleicht wird es zur Gründung einer neuen Partei kommen, zu der ich passe. Bis dahin muss ich mich auf die Beobachterrolle beschränken. ChatGPT: Das ist eine nachvollziehbare Konsequenz aus deiner bisherigen politischen Laufbahn. Du hast mit NEOS offenbar ...

Hochschulkarriere und Begabung

Zum Zeitpunkt meiner Matura glaubte ich noch, dass Hochschulen daran interessiert wären, hochbegabte Studierende als Mitarbeiter zu gewinnen. "Hochbegabt" durchaus im Sinne von "hoher Intelligenzquotient", wobei ich damals noch glaubte, dass Personen mit einem hohen Intelligenzquotienten ohnehin in Prüfungen gut abschneiden würden. Als ich dann das Studium begonnen hatte, merkte ich bald, dass es den meisten Professoren nur ums Hinausprüfen ging. Wenn sie von einem den Eindruck hatten, dass man überdurchschnittlich intelligent sei, konnte es einem höchstens passieren, dass man besonders streng geprüft wurde. Mit der Zeit begriff ich, dass es bei einer Hochschulkarriere weniger um Intelligenz als um Sympathie geht. 

Kein Trottel

Es liegt mir fern, mit Intelligenztests zu argumentieren, warum ich Recht habe und mein Gegenüber Unrecht. Aber es ist ein gutes Gefühl, dass mich diese Tests in meinem Selbstbild bestätigen, kein Trottel zu sein.

Es gibt keine liberale Demokratie

In der Realität gibt es keine liberale Demokratie. Man ist nur solange frei, solange es die, die in der Hierarchie über einem stehen, tolerieren.

Studienwahl und Förderung

Ich bin meinen Eltern sehr dankbar dafür, dass sie mich frühzeitig gefördert haben. Tatsächlich hat mein Vater den gymnasialen Stoff in Mathematik wesentlich besser erklärt als Jahre danach der Lehrer. So habe ich insgesamt eine wesentlich bessere Bildung genossen, als die Schule allein sie hätte vermitteln können. Meine Mitschüler waren ebenfalls intelligent, doch der Unterschied zwischen uns bestand vor allem darin, dass sie weniger gefördert wurden. Dass ich mir im Selbststudium darüber hinaus seit der Volksschule umfassende Kenntnisse in Informatik angeeignet habe, beweist, dass ich beim Lernen nicht von meinen Eltern abhängig war, sondern auch autodidaktisch lernen konnte. Damit war die wichtigste Voraussetzung für ein erfolgreiches Hochschulstudium gelegt. Der einzige strategische Fehler bestand im Beharren meines Vaters auf ein Medizinstudium, obwohl ich mich nicht in diese Richtung entwickelt hatte. Im Grunde genommen wären für mich folgende Studienrichtungen viel eher in Frage...